Friday, 26. november 2010 5 26 /11 /Nov. /2010 20:26

Es ist der Versuch, zu beschreiben was fehlt. Um nicht sprachlich zu verwirren: Nicht die praktischen Touchpads der Laptops sind gemeint, sondern das Apple Tablett, eindeutig i pad i version - internet reichlich beworben und an allen Haltestellen bildlich entgegengeworfen - das Tablett mit der Unterseite aus Alublech von Steve Jobs und Firma vermarktet. Nur das ist gemeint, auch wenn das Produkt ein vertrautes Wort als Verkaufshilfe benutzt.

 Die Programme gibt es meist seit dem letzten Millenium schon, aber es ist offensichtlich auf Verbesserung und den Verkauf der NEXT VERSION angelegt, die inhaltlich schon bei dem ersten iPad mitgeliefert werden sollte.

Ausgelegt auf empfangende Rezipienten, die lesen, gucken, aber was ist wenn sie nun damit arbeiten? Da ist die Tastatur, ein sichtbares Display, wenn nun schnell umgeschaltet wird auf einen anderen Zeichensatz, dann geht das Suchen los. Vieles kann nur online erledigt werden, da steckt aber die Entwicklung im Prinzip der Lizenzen fest. Lassen sich offline Filme bearbeiten? Nicht gefunden. Das Touchpad ein Spielzeug, um Emails zu lesen und Netzkontakte zu gucken... damit bleibt es bisher noch ein Grabbelbrett, um etwas auf dem Schoß zu haben.

Die Apps, also Applikationen, in der Kleidermode sind das hinzugefügte Kleinigkeiten, werden gerade heraus geschrieen: "Hier, und das noch dazu... umsooonst" - gibt es als Programme schon lange, aber dazu ist Mode da: Etwas als neu verkaufen, weil davor nichts bemerkt wurde. So wird diese Spielhilfe, was sie ja auch zuerst nur sein sollte, ganz langsam entwickelt, und wie die berühmte Ameise, die den Fudji ersteigt, steigert sich das Tablett vom Tortenboden - Untersatz zum guck-mal-drauf-da-ist-doch-was iPad.

von zippo zetterlink
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Saturday, 11. september 2010 6 11 /09 /Sept. /2010 21:17

Ab in den Knast, hiess es, Indizien können später eingereicht werden. Die

Tatwaffe ist hoffentlich gesichert, so dass kein aufgeregter und

neurolinguistisch programmierter Anti - Kachelmann sie vom Richtertisch

klaubt und sich damit Aufmerksamkeitspotentiale der Öffentlichkeit erzwingt.
Wäre peinlich, wenn es dieses Indiz nicht gibt, also eine Geschichte ohne

Tatwaffe. Da liegen in der Haushalts - Schublade friedliche, stumpfe

Küchenmesser neben spitzen, bösartigen Kartoffelschälern oder gar Bratenmesser,

...für Psychopathen ein erhebender Anblick? Nein, nur eine weitere

Auftragsarbeit für den Gerichts - Psychologen, der an einer Analyse 500 Euro

verdient, immer zu wenig, würde dieser selbst dem Kachelmann erklären, in

der Analysestunde. Nein, tägliche Wetteransagen machen nicht krank,

Liebeskummer vielleicht, so wird nun im Gegenzug wohl auch die Person zur Analyse

gebeten, die Anzeige erstattete. Was dabei herauskommt, wenn die Anwälte und im Gegenzug die Kläger überhaupt eine Analyse beantragen, muss nicht wissenschaftlich sein. Es braucht nur zweckmässig zu sein.
Ohne Indiz jemanden festnehmen? Das ist nicht so neu in Deutschland. Es ist

geradezu Mode. Der Leumund geht um, erstarkt durch big brother, mobbing der

Promis in LEUTE HEUTE. Das Wunder bei Gericht ist, die Tat selbst ist nicht

beweisbar und zu ungenau, aber gerade deshalb so interessant und jeder kann

daran verdienen, ausser einem Bauernopfer, das muss sein.
Je dicker die Akte, desto eher wird der Schein der Gerechtigkeit aufrecht

erhalten. Das Richteramt verleiht Macht, und wer es innehat, will sich nicht

vorhalten lassen, befangen zu sein. Ob befangen oder nicht, das entscheidet

die richterliche Person aus sich selbst heraus, nach gutdünken. Es gibt keine

wertende Instanz darüber. Später vielleicht, wenn es nichts mehr nützt, wenn

der Schaden angerichtet ist, dann lässt sich rehabilitieren, nach Belieben,

das wird billiger - denn... wenn nun die anzeigende Person widerruft, muß

sie den Schaden bezahlen, und das Gericht noch eine Summe dazugeben. Und

unser Land ist ja soo arm, das geht im Moment nicht.
Wie viele Prozesse hat es in den vergangenen Jahren gegeben, nur auf Grund

von Vermutungen und Verleumdungen? Wie viele Existenzen mag der Leumund

schon vernichtet haben?
Gefährliche Straftäter haben den Vorsprung, dass wegen ihrer zahlreichen

Vorstrafen gewartet wird, bis ihnen eine Tat nachgewiesen werden kann. Dann

ist es zwar für das Opfer zu spät, aber wie kommentierte die Vertretung der

Staatsanwaltschaft in München die Tat der U-Bahn Mörder: 'Ein Täter kann

nicht erwarten, dass das Opfer gleich stark ist' - Nun gibt es einen

neunjährigen Lehrgang für den Haupttäter, vielleicht geht er danach zu den

Soldaten und mordet für Geld, wer weiss.
Erzengel Michael wird also darauf achten, Luzifer nicht umzubringen, denn

dann wäre er arbeitslos.
Die Wahrheit wird nicht ermittelt, sie wird nur denen zugesprochen, die in

ein trendgemässes, erwünschtes Schema passen, welches Profite verspricht.

Ansonsten spekulieren auch Beschuldiger auf die richterlichen Entscheidungen

als Mediatoren. Wo Entscheidungen nicht gemacht werden können, gibt es die

Einigung auf halbem Wege: Jede Partei zahlt die Hälfte.
Ein hässliches Spiel mit der Betroffenheit bietet eine Berichterstattung,

die mit Vermutungen und Spekulationen viele Menschen den ganzen Tag lang

beschäftigt.

von zippo zetterlink
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Saturday, 11. september 2010 6 11 /09 /Sept. /2010 20:44

Das tägliche Miteinander hat sein krasses Gegenteil:
Warum eigentlich immer jeder nur an sich denken muß. Dazu besteht kein

Zwang, aber es wird von der Gemeinschaft STAAT gefördert. Soll nach dem

Monarchen Ludwig und seiner Aussage *'der Staat bin ich' nun jeder Bürger

denken, er sei der Staat, nach der Formulierung von Josef Beuys 'jeder ist

ein Künstler', können Bürger sich freuen, wenigstens Künstler zu sein- wenn

auch ohne Vertrag.
Einen Vertrag hatte der Herr Kachelmann, der als einer der wenigen

Beschuldigten noch die Kraft hat, sich zu wehren. Noch, aber das Gericht

arbeitet dran.

Wer Äusserungen macht, scheint gefährdet. Seit Herrn Köhlers Äusserungen haben

sie Konjunktur, fast wieder wie zu Heinrich Lübkes Zeiten, nur ernster: Ein Leumund

ergänzt das 'face value'.

http://de.wikipedia.org/wiki/Leumund

* Ludwig XIV, Sonnenkönig...

von zippo zetterlink
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Saturday, 18. july 2009 6 18 /07 /Juli /2009 01:18

v.25 vom 28.06.2009

 

BOMBENKRIEG – ein merkwürdiges Menschenwerk

1. Einführung

2. Opfer erzählen.

3. Die Bombenmörder

4. Künstler komponierten Musiken, schrieben Aufrufe, konnten Skulpturen errichten.

5. Ein Mahnmal gegen Luftangriffe

5.1. Bilder im Raster

6. Können Kunstwerke verschwinden, ohne dass sie zur Kenntnis genommen wurden?

7. Das Mahnmal als Forderung verstehen.

 

1. Einführung

In Hamburg ist ein Kunstwerk gegen Luftangriffe entstanden, das Zerstörung urbanen Raums zeigt. Gegenwärtige Luftangriffe sind nicht der Anlass, denn diese Taten wiederholen sich leider immer noch in der Menschheitsgeschichte. Es ist ein im Rasterformat konzipiertes Werk. In 84 Fenstern sind unter Anderem Luftbilder Hamburger Bezirke vom August 1943 zu sehen, außerdem korrespondierende Keramiktafeln mit Daten anderer zerstörter Stätten.

Das Modell des hier beschriebenen Mahnmals bezieht sich in seiner Ausgangsposition auf diese Luftangriffe in Hamburg.

Dieses Werk mahnt gegen menschliche Zerstörung und Angriffe aus der Luft auf die Bevölkerung, die seit Erfindung der Luftkriege immer hinterhältiger und brutaler Menschen, Häuser und Kulturgüter zerstören. Den Luftkriegs- Unternehmen gilt eine arbeitende Bevölkerung nur noch als Produktivkraft, als Ding. Schon lange vor der psychedelischen Hippie- Flower Power und Peace Bewegung. Wie auch immer Künstler sich dazu äusserten, wer beachtet Mahnungen?

 

Das Bombardieren von Städten galt seit Beginn der Luftkriege als sehr opportun. Flächenbombardements und die Auslöschung ganzer Stadtviertel sollten Entscheidungen herbeizwingen.

Die Bombenkriege machten neben den horrenden Verwüstungen und dem Ignorieren menschlichen Lebens und Leidens auch deutlich, was den Wert von Besitz ausmacht:

Ein Großteil der Bevölkerung kann nur durch Arbeit kaufen und besitzen. Der Platz in Mietwohnungen ist begrenzt. Auf diese Mietshäuser, die heute wie damals Straßenzüge säumen und wo in jedem Mietshaus fünfzig bis hundert Menschen wohnen, wurden Bomben geworfen. Die Überlebenden sahen ihrer Enteignung zu, weil in den Trümmern nichts zu retten war. Sie hatten nichts mehr.

Selbst solche großen Schäden werden vergessen, wenn sie ausgebessert und nicht mehr sichtbar sind. Aber die Grundeinstellung der Menschen ist nicht anders geworden, es gibt immer noch jene, die ihr Wohl durch Zerstörung dessen erkaufen, was andere geschaffen haben. Arbeiter und ihre Wohnungen bildeten das Haupangriffsziel der Massenbombardements.

Diese so auf Leib, Leben und Kulturgüter geführten Angriffe zeigen nur einen winzigen Teil der menschlichen Verbrechenslust.

 

2. Opfer erzählen.

Das sollten Menschen, die Luftangriffe planen, immer wieder lesen. besonders diejenigen, die solche Morde befehlen und ausführen.

Die Hamburger Lehrerin Martha Bührich berichtetet von drei schrecklichen Nächten, ihre Erzählung zeigt die Hilflosigkeit der Menschen gegen Luftangriffe:

„Kaum eine Minute nach Alarm waren die Menschen schon da, sie waren mit den ersten Feindflugzeugen

herüber gerannt. Ein ungeheures Brausen hub an. Eine Erschütterung nach der anderen ließ das stark gebaute Haus erbeben.“ …und „Die Männer schleiften den großen Schlauch auf den Schulhof. Auf der Straße konnten sie ihn nicht mehr anschließen, da hätte alles Feuer gefangen. Aber auch auf dem Hof zum Bahndamm mussten sie dem furchtbaren Funkenregen weichen, der mit einem unglaublich wilden, heißen Orkan einsetzte. Es kam auch kein Wasser aus der Erdleitung“ ...und “Eine ungeheure Gluthitze zwischen den Häusern“ …und „um uns auf allen Seiten tobten rasende Brände. Die Häuser von Hammerbrook, diejenigen jenseits des Bahndamms unten und oben auf der Höhe der Großen Allee, vom Steindamm bis zum Hauptbahnhof - alles ein Flammenmeer. Das erzeugte eine ungeheure Gluthitze und einen fürchterlichen Qualm.“… und „der Rauch war so dick, dass ich in der Gasmaske nicht mehr atmen konnte. Ich riss sie herunter, dass sie zerfetzte, und ließ mir ein nasses Tuch um Mund und Nase binden. Die halbe Treppe hatte ich geschafft. Wie eine schwarze Wand lag der Qualm, ich konnte nichts sehen und nicht atmen.“ … und „Das Gebäude füllte sich immer mehr mit Rauch. Er drang bis in den Luftschutzkeller, in dem ich lag und auf das glühende Gesicht einen nassen Kopfkissenbezug legte. Im Nu war er so heiß, dass ich ihn im Eimer neben mir frisch machen musste. Gegen 4 Uhr morgens kam der Schulwart (Herr Rähse) und sagte mir, dass wir das Haus verlassen müssten, sonst würden wir ersticken vom Qualm. Er gab mir eine Mütze und eine alte Jacke gegen den Funkenflug.

Überall hockten Menschen auf ihren Habseligkeiten. Wir wollten versuchen, zum Berliner Tor durchzukommen. Dort hatte die Straße nur eine Reihe Häuser. Durch die enge Rosenallee war kein Entkommen möglich. Der Sturmwind peitschte uns heißen Sand und Funken entgegen. Die Bäume an der Straße brannten. Mitten auf dem Fahrweg stand ein Auto lichterloh in Flammen. Mit geduckten Köpfen

gingen wir gegen den Sturm an. Die Glut wurde immer ungeheuerlicher, denn die fünf- bis achtstöckigen Häuser bargen große Vorräte an Getreide und Fetten. Da war kein Durchkommen mehr. So kehrten wir um, und als wir an der Hochbahn-Station Spaldingstraße Menschen hörten, gingen wir dort hinein. Viele hatten dort schon Zuflucht gefunden und saßen und standen auf den Treppen herum. Die Fenster waren von der Hitze alle geplatzt, und der Orkan peitschte hindurch mit heißem Sand und Funken . . . Ich wollte nach Hause. Hungrig, übermüdet, mit brennenden Augen machte ich mich auf den Weg. Es hieß, die Straßen seien nicht passierbar. So ging ich ein Stück zum Hauptbahnhof hin, um an einer niedrigen Stelle auf das Gleis zu klettern und die Strecke zu gehen, die ich täglich gefahren war. Die Straße war voll belagert von Menschen, die auf ihren Koffern und Bettenbündeln hockten, der letzten geretteten Habe . . .

Und dann kam Hammerbrook, eine Hölle. Ein Mann lag auf dem Bahndamm. Er war in den GEG- Kellern gewesen – (GEG heißt Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine, der Verf.) und war, als die Glut da unten unerträglich wurde, mit einem Kameraden den Damm hinaufgeklettert. Dabei war er gestürzt und hatte ein Bein gebrochen. Nun war sein Kamerad gegangen, Hilfe zu holen. Er bat mich um etwas zu trinken. Aber ich hatte ja nichts. Er meinte, Berliner Tor käme ich nicht durch,…“. Es wird weiter erzählt, dass dort „Menschen, die Schutz suchten gegen die Flieger und gegen den Brand. Immer wieder kam Alarm, immer wieder wurde geschossen und fielen Bomben. Mehr Menschen traf ich unter der Brücke beim Krankenhaus, ‚Wo wollen Sie hin? Sie kommen hier nicht durch! Ganz Eilbek und Hohenfelde brennen. Die Menschen laufen wie Fackeln auf den Straßen . . .' Aber ich musste hindurch. War es schon bis Landwehr grauenhaft gewesen - jetzt kam ich in eine Hölle. Am hellichten Tag war eine Dunkelheit vor mir, dass ich die nächste Schwelle der Gleise nicht mehr sah. Und plötzlich stand ich vor einem ausgebrannten Zug der neuen Vorortsbahn, der riesenhaft unheimlich vor mir aufstarrte. Links abbiegen und auf den Bahnsteig steigen konnte ich nicht, denn das Dach brannte und stürzte überall. Und rechts auf dem Ahrensburger Gleis kam ich erschreckend nah den brennenden Häusermassen, die krachend zusammenstürzten.“...

Aus dieser traurigen Vergangenheit scheint kaum jemand etwas gelernt zu haben. Noch immer gibt es Angriffe, Vergeltung, gegen Menschen, ihr Leben, ihre Häuser.

„Menschen versuchten auf die verschiedenste Art über das letzte Stündchen hinwegzukommen.

Im Tosen und Krachen, im heulenden Zischen fallender Bomben, im Maschinengewehrknattern, in den Erschütterungen wild schießender Flak verbrachten wir mehrere Stunden bei flackerndem Kerzenlicht, bis das rasende Toben aufhörte. Es tagte schon, als wir vors Haus eilten, um zu sehen, was geschehen war. Wie ein freudiger Aufschrei war es: Es steht. Aber am Ende der Straße brannte das letzte Haus lichterloh. Auch das letzte Haus der Meister-Francke-Straße stand in Flammen, und beide Brandherde fraßen sich weiter auf mein Haus zu. Wir eilten hinauf, nach Brandbomben zu suchen. Im 3. Stock über meinem

kleinen Zimmer war dichter Qualm. Die Besitzerinnen wollten nicht vorgehen, wollten mich sogar am Vorgehen hindern. Ich verlangte Wasser und drang immer tiefer in die Stube vor, bis ich an dem Bett stand, in dem die Bombe lag, und goss Eimer auf Eimer darauf. Der 5. Stock des Nebenhauses brannte. Aber die Wände unseres Bodens waren kalt. Wir haben auch sie tüchtig mit Wasser begossen. Immer wieder wurde nachgesehen und inzwischen aus den brennenden Häusern gerettet, was zu retten war. …“

Aus den tief fliegenden Begleit- Flugzeugen wurde zusätzlich auf herumlaufende Menschen geschossen, mit Maschinengewehren. Niemand wurde vor ein Gericht gestellt. Im Gegenteil, diese "Helden" bekamen Orden.

Polizeimeister Vathke berichtet von den Luftangriffen auf Hamburg im Juli 1943. Er wollte Menschenleben retten, doch: "Diese brachten jedoch nicht mehr den Mut auf, durch das Feuer zu laufen. Ich habe den Versuch gewagt und meine Ehefrau mit meinem 5jährigen Kinde in das gegenüberliegende Haus Billstraße 84 oder 86 gebracht, um später in Etappen den Bahnhof erreichen zu können. Als ich zum zweiten Mal mit meiner 2 1/2jährigen Tochter auf den Armen denselben Weg machen wollte, musste ich feststellen, dass die Häuser, wo ich meine Frau und Tochter untergebracht hafte, eingestürzt waren und lichterloh brannten...“

Kaufmann Lothar de la camp:

"Gleich hinter Schiffbek fingen die Zerstörungen an, die immer größer wurden, je mehr man in die eigentliche Stadt hineinkam. In den dichter bevölkerten Straßen stand kein einziges Haus, nur die Außenwände zeigten an, dass dahinter einmal viele, viele Menschen gewohnt hatten. Rechts und links lagen zahlreiche Leichen, ein Bild, das an Furchtbarkeit noch zunahm, als ich zu Fuß die Hammer

Landstraße durchwandern musste, weiter durch die Straße Oben Borgfelde, beim Berliner Tor vorbei, beim Strohhaus entlang zum Hauptbahnhof. Weit und breit war nichts anderes zu sehen …“

und: "Ich war wie vor den Kopf geschlagen und musste erst an eine Naturkatastrophe (Erdbeben) denken, mir dann aber ins Bewusstsein rufen, dass alle diese Zerstörungen Menschen des 20. Jahrhunderts vollbracht hatten."

Das hier besprochene Werk steht als Mahnung gegen alle Bombenkriege weltweit. Es ist so lange aktuell, wie es hinterhältige Bombardierungen auf menschliche Behausungen gibt.

Gomorrha Hamburg war im Juli 1943.

Haben Kriegsverbrecher den Namen „Operation Gomorrha“ erfunden? Wer für diese Angriffe den Namen fand, ist bisher nicht bekannt.

3. Die Bombenmörder

Wir kennen ihre Ausreden, aber kennen wir auch Ihre wirkliche Motivation?

Im Fernsehdrehbuch heißt es oft, bevor jemand auf einen Menschen schießt oder ihm anders Gewalt antut, „du zwingst mich dazu!“ Was für ein lächerlicher Satz! Sätze wie „zwinge mich nicht dazu“ bedeuten eigentlich, ein in augenblicklicher Machtposition sich befindender Mensch will diese nicht gefährdet sehen.

Was für Bomben gilt, hat nicht weniger die Bedeutung für alles, was die Zerstörung von Leben und Dingen bewirken soll.

Das Hauptargument der Luftangriffe war immer, die „Bevölkerung solle demoralisiert werden“. Aber da gibt es keine hohe Moral. Es ist meist nichts möglich, und so werden die vom eigenen System gequälten Menschen vom „Feind“ nur weiter gequält, gehetzt und zu Grunde gerichtet.

Ein Argument aus der Sammlung statistischer Erhebungen darf keine Geltung erlangen: In den vergangenen Kriegen sei der Anteil an Menschenopfer und Kriegszerstörung im Verhältnis zum Grabenkrieg gering, denn 2 Millionen Zivilpersonen im Verhältnis zu 60 Millionen ermordeten und 110 Millionen Krüppeln, zu einer Wertevernichtung von 4338 Milliarden Dollar. (Klaus Engelhardt, Karl- Heinz Heise. Der militärisch- industrielle Komplex im heutigen Imperialismus, Pahl- Rugenstein, Köln 1974, S.35) Wie absurd Begründungen sein können, und doch wurde so von Militaristen zum Wohle der eigenen Nation und des eigenen Volkes argumentiert, Menschenleben, über die verfügt wurde, ohne sie zu fragen. Die Kunstwerke kamen an letzter Stelle, als Pfand und Raub, denn sie wurden als nützliches Spielwerk benutzt. Hegels Ausspruch zum Trotz, denn „in der Kunst haben wir es ... mit einer Entfaltung der Wahrheit zu thun.“ (Hegel, Ästhetik, III)

4. Künstler komponierten Musiken, schrieben Aufrufe, konnten Skulpturen errichten.

Es gibt ein Denkmal an der Hamburger Strasse, Ecke Oberaltenallee: "mit einem Mahnmal besonders des Bombenangriffs in der Nacht zum 30. Juli 1943 gedacht, bei dem im nahe gelegenen Luftschutzbunker unter dem damaligen Kaufhaus Karstadt 370 Menschen ums Leben kamen.“ Die "...Hamburger Bildhauerin Hildegard Huza-Schneider hat auf Betreiben der Friedensinitiative Barmbek- Uhlenhorst und des Bezirksamtes Nord hier eine Skulptur errichtet: ein gebeugter Mensch, der in einer zerstörten Mauerecke aus Klinkersteinen kauert. Dieses Mahnmal wurde am 30. Juli 1985 offiziell

eingeweiht.", Inschrift zu speziell: "Auf dem Sockel finden sich zwei Inschriften: (links) In der Nacht zum 30. Juli 1943 starben im Luftschutzbunker an der Hamburger Straße bei einem Bombenangriff 370 Menschen. (rechts) Diese Toten mahnen: Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg."

Constantin Bokhorov schrieb zur Panzer- Skulptur von Anatoli Osmolovsky, dass Design wie ein Imperativ wirke und es möge mittels seiner Verlockung gedankliche Inhalte etablieren. Als Ausdruck oder Charakteristik könne die körperliche Struktur des Kunstwerks eine Grundeinstellung jeder politischen Position bilden. (Documenta Katalog 2007, S.188) Eine Friedenslösung stellen diese Objekte nicht dar. Ihre Irritation erinnert an die Wirklichkeit einer „Kriegskunst“, in der die Falschheit des gefundenen, der hinterhältige Mord als Kunst begriffen werden kann: Osmolovskys Panzerskulpturen erinnern an die bunten, gut verpackten Puppen, bunt und schön. Aber innen sind Sprengsätze. Sie explodieren, sie haben getötet und viele Menschen verstümmelt. Merkwürdig, Krieg als eine Kunst zu sehen. So wie Osmolovsky die Formen der Panzertürme von zehn verschiedenen Staaten zu Bronzeformen gießen ließ, so beginnt jede neu aufgenommene Luftkriegsführung mit den ihnen eigenen Argumenten, die in ihrer Gesamtheit sehr ähnlich klingen. Werden Lösungen angenommen, die Künstler vorbringen? Eine politische Position in Papier, Holz, Keramik und Patronenhülsen ist sensibel. Können Künstler mit ihren Werken schon die Herstellung von Waffen vereiteln und Menschen zur Zusammenarbeit, zum Lernen motivieren, wäre das für alle Menschen ein einzigartiger Gewinn, wirklich ein großer Schritt für die Menschheit. Mit solchen Aussagen sollten Kunstwerke der Zukunft die Menschen beschäftigen.

Gegenposition: Wie vorsichtig müssen Künstler der heutigen Zeit sich äußern, um Wahrnehmung zu erzeugen?

 

Viele Künstler hatten schon gegen den Krieg ihre Arbeiten ausgestellt, manche zur Empörung, andere mit Zustimmung, einige vom Staat verfemt. Manche Aussagen könnten auf einen Punkt gebracht werden mit Worten wie KRIEG IST KRIEGSVERBRECHEN, Leider gehen Warnungen, Bitten, Demos und Mahnungen – wenn nicht ins Leere, so nach Jahren in Sammlungen ein, Andenken an Versuche, Einigkeit, Recht und Freiheit mit einer Vorstellung vom Weltfrieden zu verbinden.

Krieg ist nicht hip, Krieg ist Gewalt, jemand will Gewalt über die Mitmenschen. Was finden wir in der bildenden Kunst und in der Musik? Hans Jean Arp formte Gefühle sehr abstrakt aus, Leos Janacek komponierte seinen inneren Zwang als Oper, JENUFA. Diese Künstler haben auch in ihrem wirklichen Leben Leid erfahren. Leid wurde oft missverstanden als Antriebsmittel für große Werke in der Kunst. Komponisten wie Mal Waldron widersprechen diesem Argument.

Dies hier ist keine Beschreibung einer psychedelic Komposition. Aber all die Arbeiten haben in ihrem Hauptaspekt die gleiche Intention, die psychedelic Musik meint: „Wir sind doch alle eins auf dieser Erde“.

 

Dies ist die Beschreibung vom Modell eines Mahnmals gegen Bombenkriege. Als Herstellungsort spielt eine Stadt darin eine Rolle, deren Zerstörung schon fast vergessen scheint: Hamburg. Hamburg war im Juli 1943 wie die meisten Städte in Deutschland fast völlig zerbombt worden. In dieser Stadt ist das Mahnmal entstanden. Es mahnt, und ein solches Vorhaben scheint als unangenehme Erinnerung nicht sehr gut angenommen zu werden in der Kunst.

Musiker wie der Sänger Wolf Biermann haben die schrecklichen englisch- amerikanischen Luftangriffe auf Hamburg im Juni 1943 in Hammerbrook nur durch einen Sprung in das Wasser eines Kanals überlebt. 40 000 Tote durch diese Luftangriffe als abstrakte Zahl, ... ach. Für die Überlebenden bleibt das Trauma.

 

5. Ein Mahnmal gegen Luftangriffe

Es ist ein Mahnmal gegen Bombardierung von Städten aus der Luft. Diese Arbeit ist gegen das Vergessen und zum Nachdenken VOR einer gewalttätigen Unternehmung gemeint.

Maße:

25cm breit, 10cm tief, 200cm hoch ist dieses Modell eines Mahnmals gegen den Bombenkrieg.

Material: Diverse

Holz, Verbandszeug, Papier, weiße Keramik, Patronenhülsen, Ölkreiden, Tusche, Lack, Kerzenhalter, Arzt- Stethoskop.

Format:

In winzigen, eingelassenen Fenstern sind Städtefragmente positioniert. diese zeigen Strukturen bombardierter Stadtflächen, dazu kaum lesbar, meist in lateinischer Schrift, die Namen bombardierter Orte.

 

Persönliche Bemerkungen des Künstlers W.O. sind auf eingefügte Kartons gezeichnet. Bemerkungen wie: °“Dummheit, die aus der Luft kommt"

 

Das ganze Mahnmal ist verklebt mit ramponiertem Verbandszeug.

 

Planung:

Bisher noch nicht realisierbar ist eine akustische Zeitschaltung. Sie schaltet nach der Zeittafel der Luftangriffe vom 25. Juli bis zum bis zum 03. August 1943 exakt Luftgefahr 15, Luftgefahr 30 und Entwarnung als akustische Signale. Da beispielsweise an mittleren Terrortagen die Menschen alle zwei Stunden Bunker aufsuchen mussten, verdeutlicht eine akustische Anlage, welch Horror sie ertragen mussten. Das wird ein ruhiges Denkmal nicht erreichen. Der mahnende Stein verhält sich ruhig, ist eine verspätete Darstellung, es muss hingeschaut werden. Angreifende Objekte sind hörbar, bewegen sich. Es ist die Gefahr in der Bewegung, die vom Mahnmal mitgeteilt wird. Der Lärm und das Erschreckende.

Zur akustischen Elektronik soll hinter den Papierdünnen Wänden eine visuelle Blitz – Installation ergänzt werden.

 

5.1. Bilder im Raster:

Hinter einem schwarzen Rastergitter- Planquadrat erscheinen Luftaufnahmen des 1943 zerstörten Hamburg. Im Zentrum die zerbombte Nikolai- Kirche. Die Angriffe auf Hamburg als Ort ist nur ein Beispiel für den Wahn, der Menschen zu Zerstörung, Vergeltung und wieder Zerstörung treibt. Eingelassen in die Rasterfelder sind 9 Keramikplatten mit Namen und Jahreszahlen getroffener Stätten: Bagdad, Dresden, Hamburg, Hiroshima, Lübeck, Nagasaki, New York, Rotterdam und die Insel Helgoland. Die Keramiken wurden 2007 und 2008 in der Werkstatt von Alexander Graf zu Rantzau in Lauenburg, www.mex4art.de. gebrannt.

Weiterhin gibt es eine Tabelle vom Flächenbombardement im Juli 1943 auf Hamburg. Ganz unten erscheinen Arbeiter, versammelt um die Venus von Milo im Pariser Louvre Museum, fotografiert von W. O.

An einigen Punkten der schwarzen Raster- Rechtecke sind Kerzenhalter angebracht, Gedenken an so viele Tote der durch Menschen ausgelösten Katastrophen.

Außen am Raster hängt ein altes Arzt- Stethoskop. Gebraucht, um den physischen Zustand der Menschen zu prüfen.

Das ganze Mahnmal ist verklebt mit ramponiertem Verbandszeug. Diese Arbeit wurde ausgeführt in Hamburg vom Hamburger Künstler Wolf O., begonnen wurde sie 2005.

 

Durch die verwendeten Materialien ist diese Arbeit angreifbar und äußerst verletzlich.

 

6. Können Kunstwerke verschwinden, ohne dass sie zur Kenntnis genommen wurden?

Wie Häuser und ganze Städte können auch Kunstwerke verschwinden. Es bleibt von überfallenen Städten meist eine Geschichte. Nun gibt es Werke von Künstlern, die nicht nur in Vergessenheit gerieten. Sie wurden schon zerstört, bevor ihre Wahrnehmung einsetzte. Sie wurden schlichtweg nicht erkannt.

Diese Nichtwahrnehmungs- Fähigkeit einer autoritären Mehrheit wird in Theodor W. Adornos "Einleitung in die Musiksoziologie" beschrieben und gilt auch für bildende Künste. Soziologisch sind die Produktionszusammenhänge erkannt, die zur Verödung des Schaffens führen, bis zum Erliegen jeder Tätigkeit, wenn sie nicht gerade Auftragsgemässs gegeben ist.

»dass die produktion durch unbegenzte verfügung der komponisten über sich selbst sich disponibel macht, unterminiert sie allmählich.

ihre voll erreichte autonomie schult sie zur heteronomie; die freiheit des verfahrens, die an nichts ihr auswendiges mehr gebunden sich weiss, erlaubt ihr, als einer methode, anpassung an ihr auswendige zwecke.

damit aber den ausverkauf.,

die zerstörung von produktivkräften hat die gesamte geschichte ihrer emanzipation begleitet. musik ist darin eines wesens mit der gesellschaft, in die sie gebannt ist und deren abgeblendetes nachbild sie bereitet."

Adorno, Theodor W., Einleitung in die Musiksoziologie, Frankfurt (1.:1975 ; 9.:1996. S.222ff)

Das stellt jede Jurierung und Gremienarbeit als eine zweifelhafte Machenschaft dar, entlarvt jeden Ausscheidungs- Wettkampf in der Kunst als Replikation konsumfreudiger Marktwirtschaft. So ist nicht nur Hervorhebung und Auswahl von Kunstwerken eine Zerstörung der Produktivkraft, sondern auch der Kauf von Häusern um diese abzureissen, obwohl sie noch für Generationen bewohnt werden könnten, und die Bombardierung von Städten und Häusern- ob als Vergeltung oder aus welchen anderen Vorwänden auch immer.

Um dieses „Mahnmal gegen Zerstörung“ vor dessen eigener Zerstörung zu schützen, (durch Unachtsamkeit, Unwissenheit, ) muss ein Weg gefunden werden, dass es genügend zur Kenntnis genommen wird. Dies ist ohne Öffentlichkeit unmöglich, denn dazu gehört:

der Rahmen einer öffentlichen Einführung.

wer mag bereit sein, Worte zu finden?

 

7. Das Mahnmal als Forderung verstehen.

Das Mahnmal ist eine Forderung: Endlich aufzuhören mit den gegenseitig zerstörerischen Aktionen. Höchste Zeit, zusammen denken zu lernen und Dinge gemeinsam zu entwickeln – ohne Hass, ohne Gier. Finanzielle Spekulationen dürfen keinen Reiz mehr ausüben für die Menschen.

 

Fragt jemand, warum nun die Vergangenheit nicht in Ruhe gelassen werde, es sei doch alles wieder aufgebaut? So kann nur geantwortet werden: So lange es solche Angriffe gibt, bleibt eine Aktualität für ein solches Mahnmal.

By Wolf O. Warstop

 

Mahnmal, Abb.1, Bomben- Abwurfliste vom Juli 1943 auf Hamburg

Abb.2, Venus und Arbeiter im Louvre, Luftbild der zerstörten Nikolai- Kirche in Hamburg.

Abb. 3, mittlerer Teil. Stethoskop, Verbandszeug, Kerzenhalter.

Abb. 4, Stethoskop, zwei Keramiktafeln, Patronenhülsen, Verbandszeug, Luftaufnahmen.

Die Internet – Recherche wurde zuletzt verifiziert am 06.03.2009:

Martha Bührich

http://www.abendblatt.de/extra/service/944949.html?url=/ha/1993/xml/19930720xml/habxml9307093508.xml

die GEG

(http://wapedia.mobi/de/Gro%C3%9Feinkaufs-Gesellschaft_Deutscher_Consumvereine 05.03.2009 21:40)

Weiteres im Bildungsserver:

http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/hamburg/nationalsozialismus/zwk-213.html

Polizeimeister Vathke berichtet:

http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/hamburg/nationalsozialismus/zwk-210.html

Kaufmann Lothar de la camp:

http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/hamburg/nationalsozialismus/zwk-210.html

Haben Kriegsverbrecher den Namen „Operation Gomorra“ erfunden? Wer für diese Angriffe den Namen fand, ist bisher nicht bekannt. Dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Gomorrha

Denkmal an der Hamburger Strasse

http://www.hamburgwiki.de/wiki/Operation_Gomorrha

 

Weitere Arbeiten auf: www.geocities.com/zippoeworld

Copyright Wolf O. Warstop

 

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von zippo zetterlink
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Friday, 26. december 2008 5 26 /12 /Dez. /2008 06:30
DPD oder DHL? Paketdienste in Deutschland.

PAKETSTRESS

Seit Dienstag, den 16.12.2008 um 16:52 ist ein Paket mit der Post, nun genannt Dalsey Hillblom Lynn= DHL, unterwegs, das heute, am 20.12.2008 immer noch unterwegs ist. Dabei gab es nicht die  Absicht, es über den Umweg zur ISS in den Weltraum zu schicken. Es sollte nur einen Weg von ein paar 100 km nach Hamburg zurücklegen. Dort war es um 5:00 Uhr morgens auch angekommen,im Zustell- Paketzentrum 21. (ZP21)
Das war's dann auch- und damit beginnt diese Geschichte.

Bis zum ZP21 war das Paket im Internet zu verfolgen. Danach nicht mehr. Eine kleine Meldung nur, wann es im Paketwagen unterwegs ist, wann ungefähr mit der Zustellung gerechnet werden kann. Nichts. Lob an Dynamic Parcel Distribution (DPD). Es war  möglich, über eine ganz normale Telefonnummer die DPD anzurufen. (also keine Kundenfeindliche 0180er Nr. mit 12Ct pro angefangene Minute) "Am nächsten Tag, zwischen 12:00 und 14:00 Uhr wird zugestellt“, wurde gesagt, und um Punkt 12:00 hielt ein weisser DPD Wagen an der Einfahrt und lieferte das Paket. Dickes Lob!
Was will DHL also im Weltraum und bei der ISS? Sollten sich diese DHL- Angeber ein Beispiel nehmen.
Die Weihnachts- Paketzeit als Ausrede zieht nicht. Neidisch werden kann man auf DPD, wenn sie jeden Tag durch die Strasse kommen. Wird ein Kunde nicht angetroffen, so hängt eine DPD- Mitteilung an der  Tür. Viele Mitteilungen hängen schon an den Türen, da ist auch ein Zettel von UPS dabei. Aber ach, auch UPS hat eine gierige 12Ct 0180er Nummer. Das bedeutet Warteschlange, bei 10 Min. schon 2,40.- Euro durch den Schornstein telefoniert. Die wollen Kunden erziehen. Merken Kunden das, können sie einen anderen Service wählen. Noch gibt es Auswahl.

Blog- Notiz:
Heute ist Mittwoch 17.12.08, Nachmittag, 14:00 Uhr. Ein Paket soll diesmal mit DHL geliefert werden, aber weder ein DHL Wagen in der Straße, noch ein Zettel im Briefkasten. Nichts an der Tür, keine Postablieferung. Wo bleibt die Logistik? Auf der Strecke geblieben wahrscheinlich. Alle möglichen Gestalten ziehen am Fenster vorbei, von DHL keine Spur.
Irgendwie macht das den Kunden Stress.

Paketstress.
Diese DHL Logistik scheint etwas unlogisches zu haben. Viele Millionen sind in bunte Werbung geflossen, Gewinnspiele, die keiner gewinnt, und nun noch eine DHL- Ironie: Im Briefkasten ein neuer DHL Sonderprospekt, dass am 22.12. und am 23.12. ausgeliefert wird. Nicht für Kunden, die seit dem 15.12. auf ein Paket warten. Kennen Sie das Buch "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny? Ulrich Greiner bezeichnete es in der Zeit als ein menschenfreundliches Prinzip; den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen. Nadolnys Buch sollte die Biografie des englischen Polarforschers John Franklin werden, aber es ist eine ungewöhnliche Erzählung dabei herausgekommen. 'Langsamkeit kam zu Ehren, Schnelligkeit stand zu Diensten', schreibt Nadolny. Will das Dienstleistungsgewerbe DHL vielleicht mittels Langsamkeit zu Ehren kommen? Möglich wäre das schon, die Gründer von DHL in den USA haben haben viel Geld für den Verkauf ihrer DHL bekommen. Was werden sie nun mit dem Geld anfangen?

Hilfe, ich bekomme ein Paket.

Nun war unser in gestresster Erwartung sitzender Paket- Empfänger- Anwärter zum nächsten Postamt gelaufen, um sich Klarheit zu verschaffen, darüber, wie und wann eine Zustellung erfolgt. Nach Schlange stehen vor dem Schalter erst an jemand geraten, die nichts weiß. Ein Kollege wird erwartet, der mehr wissen mag, heißt es. Nur ein paar 10 Minuten. Dann hat der Kollege etwas Zeit, ist aber schnell genervt, weil die Kundenfrage nach einer Zustellungszeit nicht zu beantworten geht. Wann denn  DHL etwas ausliefere, sei unmöglich zu beantworten, die DHL sei den ganzen Tag beschäftigt. So antwortete der Postler am Schalter. Oh, dann müsse es doch eine Möglichkeit geben, eine Adresse, ja das PZ21 oder jene Zustellbasis, ZB 21, wo befindet sich das denn? Das sei ganz weit weg, entgegnet der Mann am Paketschalter. Wie, ganz weit, was sei darunter zu verstehen? Der Kunde hält sich zurück und wagt nicht zu fragen: Bei der ISS, der Internationalen Raumstation? Der nun unwirsch gewordene Mann am Paketschalter händigt einen Flyer aus, von DHL, mit den Worten: Rufen Sie da mal an. Er hat diesen Zettel von einem Einlieferungsbeleg abgrissen, die Sendungsverfolgung kostet nun hier 14Ct je angefangene Minute. Daraus geht aber für den Kunden auch hervor, dass sich der Absender um die Sendung kümmern muss, wenn sie nicht ankommt. Der Mann am Schalter möchte Gutwilligkeit zeigen und geht für eine ganze Weile nach hinten, um nach dem Paket zu suchen. Er kommt zurück, hat nach vielen Minuten das Paket nicht gefunden.
Vor der Post steht ein kleines weißes Auto, hinten auf dem Kofferraum ein DHL Aufkleber.

DHL:... D.as H.eisst L.angsam.

DHL ist der langsamste Paketdienst, gibt dafür aber mehr als die Anderen mit Leistungen an, allerdings Leistungen, die niemanden nützen. Wenn wir viel Verkehr im Weltraum haben, dann vielleicht. Ob es dann aber DHL noch gibt? Zu viele Leute verdienen an DHL, ohne wirklich daran interessiert zu sein, die Leistung für den Kunden zu optimieren. Werbeagenturen bauen nur an Kampagnen für Neukunden, doch was nützt eine flinke Paketlieferung zur ISS und in Hamburg am Michel kann Tagelang gewartet werden? Das nennt man kompensieren.
Was hat diese große Investition in die eigene Präsentation gebracht?

DPD oder DHL?

Wenn es um den Kunden geht, nützen nicht die fünf kleinen Piktogramm- Bildchen auf der DHL Homepage, die anzeigen sollten, ob das Paket unterwegs ist, oder ob es in der PZ ZB 21 eingetroffen ist. Ein ungefährer Zeitraum, an welchem Tag es im Lieferauto liegt und in welcher Tageszeit etwa das Auto die betreffenden Bezirke und schließlich die Straße abfährt, wo das Paket geliefert werden soll, wäre überaus nützlich. DPD kann das beantworten, aber DHL kann das nicht. Das macht DPD also besser. Wichtiger als großspurige Werbebotschaften wäre es, den Kunden zu zeigen, dass Telefonauskünfte zum Service gehören und nicht Einkünfte darstellen. Sonst kann vermutet werden, eine Verunsicherung ihrer Kunden werde vorsätzlich herbeigeführt, um sie von Nachfragen abzuhalten. Ein offener Verkäufer aus jenem zur Zeit expandierenden, großen deutschen Elektronik- Kaufhaus C brachte es auf den Punkt: 'Die Kunden sollen gar nicht so oft anrufen, damit wir mehr Zeit haben, im Laden zu stehen und zu verkaufen.' Tatsächlich haben sich die Kundenanrufe verringert seit Einführung der 0190er und nun auch der 0180er Nummern, handelt es sich doch um die nun so berüchtigten share cost dienste. Oder SHARED COST,
"Darüber hinaus werden diese Sonderrufnummern von vielen Firmen gezielt zur Abschreckung und Disziplinierung der Kunden bei Kundenkontakten eingesetzt"...
Bei DPD sind für eine Auskunft nur die normalen Telefonkosten fällig. Wer Flatrate hat, bekommt auch die Auskunft inklusive.

DHL und die Ausrede mit dem unvorhersehbaren Grund.

Das soll nach höherer Gewalt klingen, doch da ist meist nur eine menschliche Dummheit im Spiel.

Freitag, 19.12.2008, 12:30 Uhr
Sendungsverfolgung.
Überall an Haustüren blitzen Benachrichtigungs- Zettel, aber von DHL keine Spur und keine Zettel. Ein Blick ins Internet. Schreck- DHL. Was soll mit der neuen Meldung, die dort angebracht wurde, gemeint sein: "Aus unvorhersehbaren Gründen musste die Zustellung abgebrochen werden". Einfach so, ohne Benachrichtigung.
Diese Meldung wurde mit dem Datum vom Mittwoch, den 17.12.08 um 16:42 geschrieben.
Sie erschien aber erst viel später auf der Seite der DHL Sendungsverfolgung. So war noch am Donnersteg und Freitag jemand dazu abgestellt, speziell auf die Ankunft des DHL Paketes zu achten. Bis Sonntag gab es auch keine Mitteilung darüber, wo denn nun diese Sendung lagert. Wenn die 14Ct/per Min.- Auskunft der DHL nun auch nur die Internet- Sendungsverfolgung beobachten kann, wäre dieser Anruf ebenso erfolglos wie jene gegenwärtige DHL- Logistik.

Was kann das sein, was ist denn alles unvorhersehbar? Dieses leidvolle 'musste abgebrochen werden', um gleich eventuelle Systemfehler anzukündigen. Ja, das Zustellungs- Programm hat seine Haken mit unvorhersehbaren Gründen. Merkwürdig, dass die anderen Paketdienste alles schaffen.

Aus unbekannten Gründen bricht DHL die Zustellung ab.

Aus nun öffentlich gemachten Gründen Hoffnung tragen, dass dies gelesen wird und etwas ändert, zum Thema PSYCHEDELIC könnte sich der Vermerk zum Buch 'Die Entdeckung der Langsamkeit' erweisen.

Sa., 20.12.2008

DHL blockiert den Arbeitsfluss der Kunden.

Nach dem 17.12.08 um 16:42 Uhr scheint die Lieferung für DHL abgeschlossen zu sein. Über den weiteren Verbleib wird geschwiegen. Logistik aber bedeutet, die Kunden sollten informiert sein: Ist das Paket schon auf dem Weg zurück zum Absender, liegt es nun in einem Lagerhaus- dann unter welcher Adresse, wurde der Empfänger per Postkarte oder mit Infozettel benachrichtigt?
Diese Unterlassung bringt den Kunden nicht nur Stress. Es zerstört die Arbeitszeit der Kunden, denn solche Ungenauigkeiten blockieren den Arbeitsfluss. Zumal dann besonders, wenn Geräte geliefert werden, deren Einsatz schon in der Planung der Empfänger für eine ganz bestimmte Phase ihre entscheidende Rolle spielen.

"Unvorhersehbare Gründe", ein solches Argument macht neugierig. Will man doch gern wissen, was es denn alles für unvorhersehbare Gründe gibt, mit denen andere Paketzusteller leicht klarkommen. Handelte es sich bei dieser Zustellung auch noch um Gegenstände zum Unfallschutz. Gerade dann musste es noch passieren, dass jemand verletzt wurde. Bei normal- pünktlicher Lieferung hätte das vermieden werden können. DHL kann von der Logistik der Deutschen Post profitieren, tut es aber nicht.

22.12.08

Es gibt kein Fotoverbot in Deutschland.

Niemand darf Ihnen das fotografieren verbieten! Sie haben ein Fotorecht!!!
Seit dem 17.12.08 keine Spur und keine Auskunft, keine Notiz über das vermisste Paket im Internet. Ein Gruß an die DHL- HP betreuenden Webmaster, das zu ändern. Um 17:30 geht der von den Attitüden des DHL genervte Kunde zu einer von seiner Hausadresse entfernteren Post, denn die erreichbare Poststelle vom Mittwoch, 17.12., wusste ja nichts.
Eine Digitalkamera dabei, und- für alle Fälle- eine Gesetzesarbeit darüber, dass in der BRD nirgends ein Fotografierverbot besteht, auch nicht in Kaufhäusern oder der Post. Alles, was einsehbar ist, auch Dinge auf privatem Grund, dürfen ohne Genehmigung fotografiert werden. Oft spielen sich noch Leute auf, die das nicht wissen.
Überraschung: Das gesuchte Paket schmorte auf jenem entfernten Postamt, wer hätte das gedacht? Die Übergabe sollte nun dokumentiert werden. Da regt sich plötzlich eine dicke Schalterbeamtin vom Nebenschalter auf: "Hier darf nicht fotografiert werden" Die Gesetzesnorm will sie lieber nicht lesen. Statt dessen ruft sie wiederholt ihr persönliches Fotoverbot aus. Die Aushändigung des Gesetzblattes missachtet sie. Zur abendlichen Mitarbeiter- Besprechung überlässt nun der bedrohte Dokumentarist eine Kopie dieses Blattes einem ihrer Kollegen in der Hoffnung auf Läuterung.
Das Paket ist riesengroß und schwer. Weder Sack- Karre noch Hilfe stehen zur Verfügung. Ein Jammer, dass die Anzahl hilfsbereiter Menschen immer noch schrumpft. Dafür noch den Spott der nicht- hilfsbereiten ertragen, wenn man Anderen hilft: "Gutmenschentum! Helfersyndrom!", lästern sie.

23.12.08
Am Paketschalter, ZB 21.
"Sie bekommen noch eine Mitteilung, die können Sie dann wegwerfen." Damit wurde das Riesenmonster- Paket von dem Schaltermenschen in der Post herbeigezerrt, gleich nach dem Gedanken: Sehen Sie mal zu, wie Sie das wegschaffen...
Diese eben erwähnte Mitteilung war nun im Briefkasten, knapp eine Woche später. Darin wurde die Frage gestellt, ob der Zustellversuch wiederholt werden solle. Frühestens drei Werktage nach Absendung jener Mitteilung, aber spätestens innerhalb der Lagerfrist von sieben Werktagen, sonst zurück an den Absender. Blieben somit nur vier Tage.
Als Anhängsel Werbung für eine Packstation, ohne Angabe wo die sei: in 5 Km Luftlinie, also weiter weg als die Post. Für die Anmeldung bei einer Packstation werden intime Daten abgefragt, die wiederum „zu Zwecken der Marktforschung von Post und den Konzernunternehmen sowie weiteren, gezielt ausgewählten Unternehmen genutzt werden".

Kurzes Fazit:
Die Werbung für DHL ist überspannt, die Logistik dagegen völlig unzureichend. Ob die Geschäftsleitung von DHL und ZB 21 oder PZ21 es weiß?
Bzw. ZB 21 ALTONA ??
Gegen Zensuren:
DHL= minus 2, (kommt selten, Benachrichtigt erst nach 6 Tagen, Paketverfolgung problematisch, bei Telefonat zusätzl. Kosten)
DPD= 5 STERNE, (kommt oft, Benachrichtigt sofort, Paketverfolgung ok, bei Telefonat nur die normale Inlands- Gebühr)
HERMES= 4 STERNE, (kommt oft)
UPS= 2 STERNE (kommt oft, Benachrichtigt sofort, Paketverfolgung problematisch, bei Telefonat zusätzl. Kosten)

von zippo zetterlink
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Wednesday, 24. september 2008 3 24 /09 /Sept. /2008 15:28

gibt es eine intelligente technologie, die psychedelisch menschen
von ihren ausbeutungs- gewohnheiten abbringt, ihnen erkenntnisse
zuteil werden lässt zur internationalen zusammenarbeit?
so möchte ich PSYCHEDELIC IT anbieten als die psychedelische
basis der informations technologie unter nutzung aller kommunikativen
systeme, die sich auf gemeinsamen, verbindenden wegen
treffen.
dies sollte das bisherige denken ändern und entwicken. intelligenz mag
nicht nur als grad einer grösstmöglichen anpassung verstanden werden.
der IQ hat nicht die bedeutung, die ihm gegönnt wird. reichtum mag
nicht mehr an der ungleichheit mit anderen gemessen werden.
ohne gewinner kann es keine verlierer geben, das ist hierarchisches
denken, es führt zu missverständnissen und krieg.
hat das treffen der WSIS in genf möglichkeiten genutzt?
konnten diese aspekte berücksichtigt werden?

noch kurz zum treffen des WSIS vom 23.mai 2008 in genf.

reden wurden gehalten von frau RADHIKA LAL von UNDP,
bitte ERGÄNZEN# eine klärung der ACTION LINE C4,
ACTION LINE C6...
ein ergebnis war die befürwortung regionaler, nationaler
koordination.
kritik???
ITU sei einverstanden. (kürzel und erklärung im anhang)
untesrtützt von UNCTAD, ausgesprochen durch
frau SUSAN TELTSCHER.
action line C7 definiert e-science, e-agriculture,
e-business (ITC,ILO,UPU), ...

berichte der UNDESA und
UNCTAD,
die möglichkeiten in entwicklungsländern und
klimadebatten rundeten das treffen ab.

während ITU global organisiert (wie das symposium für
regulierungskader in thailand märz 2008), wird der ICT
noch funkionen zugesprochen.
wer sich mit dem thema der kybernetischen sicherheit
nahmhaft machen konnte, wurde eingeladen und von
aktionärsvertretern angehört.
(kritik??)
von 1182 angekündigten teilnehmern waren 409 von
der ITU eingetragen und 87 von der UNOG. von 403 ITU
teilnehmern waren 118 regierungsvertreter, 95 von der
UN bzw. agenturen, 56 privatfirmmen, 81 NGO's, 27 personen
aus forschungsinstituten, 26 hatten sich für HLEG treffen
eingeschrieben bzw. angemeldet.

folgetreffen von UNCTAD, vorschläge von ENSTA.
(lies TUNIS AGENDA for information society art.101)

für mai 2009 wurde das nächste WSIS treffen in genf vereinbart.

die UNGIS bekommt einen bericht.

ABK.:
WSIS -» world summit of the information society

ENSTA -» École Nationale Supérieure de Techniques Avancées
http://www.ensta.fr/en/

ITC -» international trade center, siehe auch:
http://www.intracen.org/wsis/prog1.htm,
http://www.tradeforum.org/news/fullstory.php/aid/572/ITC_
Brings_a_Trade_Dimension_to_the_World_Summit_on_the_
Information_Society.html; und PDF berichte:
Mr. Raphael Dard, Associate Expert, International Trade Centre.
He presented the ITC’s “Trade at Hand” ..., weiter:
http://www.unctadxi.org/Sections/WSIS/docs/2AL_C7/ALF
Report2007.pdf
(PDF) How to Use ICT for Poverty Alleviation through Wealth.

ITU
INTERNATIONAL TELECOMMUNICATION UNION
http://www.itu.int/net/home/index.aspx
die anmerkungen zur globalen klimaveränderung:
1. http://www.itu.int/themes/climate/
2.http://www.itu.int/ITU-T/wtsa/resolutions04/Res52E.pdf
problem: wieder wird "hilfe" angeboten mittels stärkerer
kontrolle und gesetzgebung, generalisierung also, ein weg
in die falsche richtung. fazit: wird bösartigkeit der einzelnen
sich als für sie nutzlos erweisen, bedarf es keiner autoritativen
regulation. möge das nächste treffen sich auf klärung der
motive besinnen. dazu sind menschen mit einem ganz anderem bewusstsein nötig. an den in RESOLUTION 52 erwähnten problemen lässt sich schon erkennen, dass ursachen in der psychischen späre nicht behandelt werden. allerdings war das 2004. ist es nun überarbeitet worden?

UNCTAD
united nations conference on trade and development
http://www.unctad.org/Templates/StartPage.asp?intItemID=2068

UNDP
united nations development programme
http://www.undp.org/
cambodia kingdom now, how related to the indigenous
RATTANAKIRI and MONDUKIRI provinces, ...
"Throughout the remote highland regions of northeastern
Cambodia, extending through Rattanakiri and
Mondulkiri provinces, there are hundreds of small villages.
This area is home to the majority of indigenous Cambodians.
The rugged nature of this terrain means indigenous communities
have long been physically isolated from the rest of the country.
They speak their own languages; they have their own cultures
and lifestyles, which are distinct from those of Khmer ‘lowland
people.’" so, what does this mean? isolated is NOT EXPLOITED YET,
to understand them should not mean to get into their life, to
change THEM, do the UNDP care for this? and not sending
NGO's to prepare the ground for another market.
http://www.un.org.kh/undp/index.php?option=com_content
&task=view&id=195&Itemid=80

UNGLS
united nations non-govermental liaison service
http://www.un-ngls.org/index.html

anmerkung
ITC
The ITC has ceased to exist from 18 December 2003 and its
duties have been assumed by Ofcom, the Office of Communications.
Ofcom is the new communications sector regulator and will have
wide-ranging responsibilities when it assumes its powers on
29 December 2003. Ofcom inherits the duties of the five existing
regulators it replaces: the Broadcasting Standards Commission (BSC),
the Independent Television Commission (ITC), Oftel,
the Radio Authority and the Radiocommunications Agency.
(http://www.itc.org.uk/ ... 24.sept.2008 10:22)

if the reason of human greedieness, to have more than the others,
is based in psychology, be more psychedelic!
here is music to give sound to the cities.

NOT MANY PEOPLE WANT TO BREAK THE LAW
BUT A LOT OF PEOPLE WANT TO MAKE THE LAW!!!
song by zippo zetterlink

guiltyness rest on their conscience (song line by BOB MARLEY) ...
but there is a problem, if there is no conscience, then there is
nothing where the guiltyness can rest on.

psychedelic it möchte ich das mal nennen.
PSYCHEDELIC IT war für mich in der frühzeit das entwerfen
von komplizierten, bunten, abgefahrenen bildschirm- schonern.
kunstwerke, die sich '3- dimensional' auf einer eindimenionalen
fläche bewegen und verändern. dies ist nur die optische dimension.
hinzu kommt klang, dann text, schliesslich dahinter die
ganze dimension einer erkenntnis- basis, die im virtuellen raum
kommuniziert.
kommunikation aus dem dunkel des UNDERGROUND, aber die sonne
geht hinter baukränen aus: das kapital einer minderheit regiert
in beton.
FROSTIES JACKE. sie wird bunter, das bunter leben aber organisierter
und der städtische baumbestand wird gezählt.

für heute vielen dank, etwas aufmerksamkeit zu schenken.



von zippo zetterlink
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Monday, 15. september 2008 1 15 /09 /Sept. /2008 22:05

ONE NATION UNDERGROUND im internet wäre eine psychedelische

möglichkeit, bleibt aber nur ein wunsch.

was können musiker, was können künstler beitragen zu einem

anderen denken? wie anders lässt sich denken?

ONE NATION UNDERGROUND war ein gedanke, der nach den

verbindenden vorstellungen im internationalen sinne sucht. die UNESCO fördert

musikprojekte, die UNO verhandelt gemeinsamkeiten zwischen

nationalitäten. israels und palästinas menschen tragen die gleiche

kleidung, hören gleiche musik. überall gibt es den traum von

glück. wer hat interesse an einer spaltung und wer verspricht sich

davon gewinn?

das internet wäre auch eine psychdelische möglichkeit zusammen

zu kommen, bleibt aber nur ein wunsch.

am 15.september 2008 tagte in genf die WSIS, die international

telecommunication union

dies ist kein bericht des morgendlichen treffens in genf.

es ist eine frage nach dem warum der kontrolle, und: gibt es

profiteure der kontrollsucht. denn offensichtlich gibt es genug

menschen, die durch macht und kontrolle leben.

eines ihrer probleme ist die kommunikation im netzwerk, speziell

im internet.

warum sollte das internet kontrolliert werden, wem nützt das?

es wäre eine chance für die menschen auf freie meinungsäusserung.

eine chance auf zusammenarbeit.

recherche zum problem

Hier[tm] in /var/log/allmessages. YMMV.

aus:

http://www.wer-weiss-was.de/theme14/article2021978.html

GOODBYE ÜBERWACHUNGSSTAAT

deshalb ein blick auf die merkwürdigen argumente der überwacher.

denn es wird sich herausstellen, dassdie angeblichen gründe zur kontrolle sind alle nur ausreden sind.

beispiel bombenbauer.

http://www.tagesschau.de/inland/meldung21416.html

also hierzu:

"Der Waffenexperte Wolfgang Dicke von der Gewerkschaft der Polizei

sieht das Problem nach der Tat von Emsdetten extrem aufgebauscht.

»Wenn der Waffenkauf so einfach wäre, warum war Sebastian B. dann

- zum Glück - so hundsmiserabel bewaffnet?« ist zwar blöd ausgedrückt,

denn es spricht aus der warte des besser bewaffneten, hier also kaltes

einschätzen, etwa taxieren des gegners. aber weiter:

»Für das Internet gelten die gleichen Kriterien für den Waffenkauf

wie im Laden oder zwischen Privatpersonen.« Zwar sei der illegale Kauf auch von schweren Waffen möglich, aber für einen Schülernahezu unmöglich. "Man muss sich schon fragen: Wer bestellthier was mit welchen finanziellen Mitteln?", so der Kriminalbeamte.

heisst aber soviel wie: 1520 war gutenberg so böse, bücher zu drucken und zu verbreiten. da kam prompt die frage nach der kontrolle des buchdrucks auf. auch die suche nach bereicherung durch den buchdruck.

es sind die ideen meist kleiner, profitsüchtiger firmen, die sogarum rechtsmittel bemüht sind, um von der kontrollsucht zu profitieren:

Rufe nach kompletter Internet-Filterung.

Doch Weingartens Firma Panamp vertreibt Sicherheitssoftware und spezielle Internet-Filter, und seit Jahren macht sich der Unternehmerbei Politik und Medien für den Einsatz dieser Technik stark.

"Wir haben als privatwirtschaftliches Unternehmen mehr Möglichkeiten zur Überwachung als die staatlichen Behörden", sagt er. Seine Firma beobachte die gefährlichsten Server, die Polizei indes dürfe dies gar nicht, "denn sie darf nicht verdachtsunabhängig recherchieren".

trotzdem ... da beschwört jemand etwas als gefährlich, um beachtet zu werden und hängt der entwicklung hinterher, denn die kontrolle ist schon längst da. Panamp klingt ja auch wie plumpatsch, soll panam assoziieren.

Er fordert deshalb den gewerblichen Einsatz von Internet-Filtern.Deutsche Fahnder hätten erst durch ihn davon erfahren, dass ein als extrem gefährlich eingestufter Server mit islamistischen Inhalten nach seiner Verbannung aus Deutschland wieder online gegangen sei - erneut bei einem deutschen Provider. Die hiesigen Behörden hätten selbst nach zwei Wochen noch nicht gemerkt, dass das Angebot, das Übersetzungen zur Unterstützung islamistischer Kämpfer anbot, aus Hürth bei Köln stamme. "Staatliche Stellen sind nicht in der Lage, die gefährlichsten Server und Systeme zu beobachten", so Weingartens Fazit.

man stelle sich nun vor, das terroristen den theorie- unterricht langweilig finden, so wie chromwells heer sich nicht auflösen wollte, also beschäftigt werden musste und deshalb in irland einfiel. es geht also um geld.

im mittelalter waren es die intriganten am hofe, um ihre interessen nach macht und reichtum durchzusetzen.

die ausrede, menschen schützen zu wollen, ist eine der verderblichsten, wenn sie mit dem hintergedanken des eigenen gewinns kalkuliert wird. in anderen situationen war sie die ausrede dafür, die souveränität von staaten zu verletzen. diese "unternehmer" begreifen nicht mehr, was sich in der welt geändert hat. ihre meinung ist wie ein knüppel, um ochsengespanne anzutreiben. selbst auf dem felde kennt ein einfühlsamer bauer mitgefühl zu seinen tieren, die für ihn arbeiten.

sehen wir uns an, wie billig die ausreden zur kontrolle sind:

Warnung vor Zensur

Internetkontrolle. Er wünscht sich den Einsatz seiner Filter allerServer und Knotenpunkte im Web, die den Strom von Internet-Datennach Deutschland hinein kontrollieren. Kinderpornografie, die Leugnungdes Holocaust, Gewaltverherrlichung oder eben Bombenbauanleitungen –dies alles könne herausgefiltert und unzugänglich gemacht werden.

In jeder Schule mit Internet-Zugang könne man momentan an kriminelle Inhalte gelangen, so Weingartens Klage. "Die derzeitige Anarchie im Internet ist in Ordnung für Menschen, die eine Medienerziehung genossen haben und damit umgehen können. Wir müssen aber medienunerfahrene Personen schützen", sagt er, und gesteht ein Problem ein: "Internet-Filterung kann durch entsprechende Administration zur Zensur werden."

da wurden drei dinge genannt, die immer wieder genannt werden.mit diesen drei reizwort- themen wird bei einschlägigen TV- stationengeld verdient, in dem miese filme darüber finanziert werden.

die abschwächung, dass erst durch eine medienerziehung die befähigung zum surfen erworben wird, verschlimmert dieses üble statement, denn es teilt die surfer- gemeinde in zwei klassen auf, in befähigte und in unfähige.

dabei sollen die befähigten die sorgsam zurecht gezogenen sein, die gebogenen, nicht dass sie es besser können, nur dass sie es dann dürfen. was hier gedacht wurde, ist klassen- gesellschaft.

hier teilt jemand mit hilfe des alten gut- und böse denkens. tut so scheinheilig, um wieder mal nichts weiteres als sein produkt zu verkaufen. wann wird nun DIESER TEIL DER GESELLSCHAFT lernen, der sich berufen fühlt, andere zu determinieren?

leute, die vorgeben, schützen zu wollen, wollen für sich eine position in der gesellschaft. schon immer war JUGENDSCHUTZ  gern auch eine handelsware. der beweis sind worte wie die von der 'biegsamkeit der jugend', vor 100 jahren so aktuell wie heute. ob hingebogen zum militarismus oder zum konsumenten, aber: wer möchte biegen, wer möchte gebogen werden?

DEKONSTRUKTIVE VEREINNAHMUNG ist umgekehrt nicht möglich,

je penetranter die ziele, um so gehässiger und durchsetzungsbedürftiger die personen, die sich tummeln. was auffällt, ist, die psyche der verfolger. sie gleicht der psyche ihrer ziele, dessen was sie erjagen wollen. jeder jäger philosophiert davon, sich in sein opfer hineinversetzen zu müssen. dabei entstehen missverständnisse: der jäger denkt seine gedanken in das opfer hinein, gedanken, die sein opfer aber nicht hat. um das festzustellen, fehlt dem jäger das zugeständnis, das es auch andere gedanken gibt.

nun fallen solche leute, die von gefährlichen servern reden, nicht durch amok- läufe auf. denn sie haben die knotenpunkte schon längst ausgekundschaftet und gekauft, an der börse zum handelsobjekt gemacht.

sie kontrollieren die suchmaschinen, filtern, lassen nur bestimmte begriffe zu, und der erfolg ist, dass surfer immer wieder auf die gleichen seiten gelangen. so können wir uns ein bild von einstiger hoffnung auf ein globales dorf im traum noch ausmalen und dem derzeitigen rückschritt nur kritik entgegen bringen. denn diese

infiltration in das zusammenwirken macht das internet zum gewinnsüchtigen stückwerk.

angeblich lassen sich filter- funktionen von den surfern selber einstellen. das ist verdummung, denn ob mit oder ohne filter sind die suchergebnisse sich so ähnlich, dass unterschiede erst bewiesen werden müssen, sie sind so unscheinbar, dass sie nicht auffallen. den surfern fallen nach sehr kurzer zeit die gleichen seiten entgegen, auch ohne hover-ads und ein

ONE NATION UNDERGROUND bleibt damit nur ein wunsch.

weitere artikel, die zu spät kommen, weil die kontrolle schon besteht:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21302/1.html

#us- regierung will root- server kontrollieren, ICANN beobachten. die UNO ist dagegen.

http://www.ntia.doc.gov/ntiahome/domainname/USDNSprinciples_06302005.htm

#die kontrolle über DNS, domain names.

so kommt nach der erfindung der atombombe der nächste schlag zum rückschritt der menschheit.

http://www.itu.int/wsis/implementation/consultations.html

#die WSIS, international telecommunication union, traf sich heute, 15.09.2008 in genf.

Contact information

Telephone: +41 22 730 6039

Fax: +41 22 730 5201

E-mail: wsismedia@itu.int

bleibt der versuch einer singenden demonstration gegen vereinnahmung des denkens:


von zippo zetterlink
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Sunday, 6. july 2008 7 06 /07 /Juli /2008 14:58
psychedelic underground heisst es bei wiki, ist eine namensgebung die in den 50-ern der 20Jh. geschaffen wurde. nicht unbedingt mit drogen behaftet. einfach SEELE und ... PLAN, ein seelentableau.
dann kamen bands, dann gewöhnung und punk. nach der liebe hassten die nächsten wieder: kommerz saugt.
http://www.youtube.com/watch?v=z5l8L-RzSLw&feature=related
ist nicht werbung, da regt die elektrische gitarre nicht auf. trotzdem psychdelic. aber in den städten ist das was auf
http://www.youtube.com/watch?v=odhoEV14zXE&feature=related
zu sehen ist, nicht mehr möglich. ach und krach. lärm ist gesetzlich geregelt, aber Db (nicht die Bahn)
sondern Dezibel muss als Dauerleistung: flugmaschinen wie hubschrauber können gemessen werden, sie gelten möglicherweise als gesundheits- gefahr. ohne absturz natürlich.
link
na, give sound to cities, hey.
von zippo zetterlink
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Sunday, 6. july 2008 7 06 /07 /Juli /2008 14:51

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