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11. Oktober 2021 1 11 /10 /Oktober /2021 09:45

we have so many prolific artists this time, and what do I hear from galleries? "our storage is
crowded, we can’t take more."
What do I hear from radio? "your work is excellent, but our program is
full, and there is no format for you.."
What does print media respond? "don’t give up. Good luck
next time."
What do I see from culture office? "200.000,- and more for summer of culture, 10.000,-
for so called free actions, but now we not able to respond. We can send you a link ... "
What do I
get from property house owners? "Nice you always pay your rent correctly, but do you have to be an
artist? Why you produce so many drawings on paper, paint so many canvas and build so many 3-D
Objects? You don’t live like all the other penants."
"That is completly true. Compare to you, art
itself means nothing to you. If it has use to make you feel rich, you still want it free. You
determined in things in your way. Do not bother me, as I do not bother you. I will not steal your
time, so please steal not mine. Let me do my things, because I know I am right."
(inclusive my word game: the tenant is the penant for speculating owners)
Label 1 cut inverse, Canvas.©W.O.T. Art Story from Zippo Zetterlink.

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5. Juli 2021 1 05 /07 /Juli /2021 19:51

Foto: ©W.O.T. 2021

Speerträger verschwunden...Kunst kann nicht mit geschlossenen Sinnen durch die Welt wandern. Wolfgang Orschakowski -T., der sich einer medialen Extremkunst verschrieben hat und diese in einer Studie über verschwundene und zerstörte Kunstwerke veröffentlicht, ist kein Künstler, der gerade nach solchen Dingen sucht. Ihm wäre es lieber, dass Werken eine Beständigkeit innewohnt, die nicht nur der Betrachtung den Anreiz gibt, nun mehr über die Welt zu wissen, sondern auch in die Zukunft wirken mag.
Ist nun Fritz Fleer’s Speerträger verschwunden, oder gibt es dafür eine andere Erklärung? Da macht Künstler Wolf g.u.i.t.a.r. gang Orschakowski - Tschaikowsky einen Sonntagsnachmittags Spaziergang und sinnt darüber nach, wie Kunstwerke so einfach verschwinden können, und bleibt entsetzt vor dem Sockel einer Statue stehen, wo er sich kürzlich mit dem Großen Speerträger von Fritz Fleer ablichten ließ. Auf dem Sockel geschmolzene Bronze und als infame Frechheit eine Kleiderbürste. In den folgenden Stunden eine Ahnung, ob seiner Arbeit zu verschwundenen Kunstwerken wieder eine Untat hinzugefügt werden muss. Am nächsten Tag eine erste Recherche. Es ist ein kleiner Skulpturenpark dort zwischen den Grindelhochhäusern angelegt worden, einige wurden vom Bezirksamt Eimsbüttel gestiftet, aber dieser Speerträger von der SAGA, die eine Vermietung der Wohnungen ringsum betreibt. Ein Anruf bei der SAGA Unternehmensleitung ergab nur, niemand wusste davon. "Schließlich hatte ich Frau Meike Lüßmann am Apparat, die auch für das Mietermagazin der SAGA schreibt und war erstaunt, auch sie wusste von nichts. Sie konnte mir berichten, dass so etwas schon mal in Harburg vorgekommen war, wo eine Statue einfach verschwand. Mein Verdacht, dass sie im Kunsthandel wieder auftauchen könnte, bedauerte sie aus ihrer eigenen Erfahrung, es gehe ‘denen’ nur um Materialwert, lächerliche Preise für Kupfer und Bronze. Das wird dann zerteilt und verkauft. Eine Kunstauktion würde Beteiligte an dem Raub entlarven." Ja, da lässt sich nicht nur hoffen, dagegen ist der grobe Unfug von Moses und Tabs, die eine Tür der S-Bahn zugemauert hatten, um Aufmerksamkeit für den Verkauf ihrer Werbegeschenke zu erregen, eine harmlose Kleinigkeit. W.O.T.: "Verschwundene Skulpturen machen nur einen kleinen Teil meiner Forschungsarbeit aus. Es geht mir um das Gesamtverständnis Werken gegenüber, was ich weder im Journalismus, noch in der Kunstgeschichte und schon gar nicht im Kunstunterricht an Schulen fand. Die Mehrheit der Menschen werden nur bildungsmäßig dressiert, so dass mit den Menschen eine einfache Bearbeitung ermöglicht ist, und ihnen gesagt werden kann, was sie zu tun und zu lassen haben. Die Menschen sollen empfangen, wie im Sender- Empfänger Prinzip. Der Öffentliche Rundfunk macht dies zur Zeit noch vor, will "versorgen", und das Bewusstsein Versorgter wird auf dem Niveau ungezogener Kinder gehalten: Ihnen wird gedroht, sie
bekommen leichte Unterhaltung. Selbst für Intellektuelle und alle politischen Schattierungen ist viel Platz, für alle ist genug Senf da. Ihnen wird das Gefühl gegeben, persönlich im Mittelpunkt zu stehen. Abweichende Meinungen sind als Schwänzer und Muffel diffamiert. Das ist der Ausgangspunkt meiner Forschungen. So ist ist meine Arbeit zu verlorenen Kunstwerken ein Teilaspekt, wenn Sie mich bitte richtig verstehen. Bei diesem Speerträger gibt es bisher nur zwei Anhaltspunkte: das Verschwinden sei einem Aspekt des Vandalismus zuzurechnen, dem Kunst im öffentlichen Raum häufig zum Opfer falle. Anders als bei der Skulptur von Ursula Querner im Harburg, die verschwand und nicht wieder gefunden wurde, soll bei dem Speerträger nach dem Vorfall des Vandalismus diese Skulptur "von der Stadt" entfernt worden sein, aber noch gibt es keinen Hinweis, was "die Stadt" unter Vandalismus versteht und auch keinen Hinweis auf Verantwortlichkeit und den Verbleib. In diesem Fall scheint es sich um eine städtische Einrichtung zu handeln, es könnte die Müllabfuhr sein oder eine Abteilung für  Gartenbau. Das erklärt wenig, und ich werde auch hier dem Verbleib nachforschen."
©W.O.T. zipOz 2021

 

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5. Juli 2021 1 05 /07 /Juli /2021 19:22

Foto: ©W.O.T. 2021

Kunst kann nicht mit geschlossenen Sinnen durch die Welt wandern. Wolfgang Orschakowski -T., der sich einer medialen Extremkunst verschrieben hat und diese in einer Studie über verschwundene und zerstörte Kunstwerke veröffentlicht, ist kein Künstler, der gerade nach solchen Dingen sucht. Ihm wäre es lieber, dass Werken eine Beständigkeit innewohnt, die nicht nur der Betrachtung den Anreiz gibt, nun mehr über die Welt zu wissen, sondern auch in die Zukunft wirken mag.
Ist nun Fritz Fleers Speerträger verschwunden, oder gibt es dafür eine andere Erklärung? Da macht Künstler Wolf g.u.i.t.a.r. gang Orschakowski - Tschaikowsky einen Sonntagsnachmittags Spaziergang und sinnt darüber nach, wie Kunstwerke so einfach verschwinden können, und bleibt entsetzt vor dem Sockel einer Statue stehen, wo er sich kürzlich mit dem Grossen Speerträger von Fritz Fleer ablichten liess. Auf dem Sockel geschmolzene Bronze und als infame Frechheit eine Kleiderbürste. In den folgenden Stunden eine Ahnung, ob seiner Arbeit zu verschwundenen Kunstwerken wieder eine Untat hinzugefügt werden muss. Am nächsten Tag eine erste Recherche. Es ist ein kleiner Skulpturenpark dort zwischen den Grindelhochhäusern angelegt worden, einige wurden vom Bezirksamt Eimsbüttel gestiftet, aber dieser Speerträger von der SAGA, die eine Vermietung der Wohnungen ringsum betreibt. Ein Anruf bei der SAGA Unternehmensleitung ergab nur, niemand wusste davon. "Schließlich hatte ich Frau Meike Lüßmann am Apparat, die auch für das Mietermagazin der SAGA schreibt und war erstaunt, auch sie wusste von nichts. Sie konnte mir berichten, dass so etwas schon mal in Harburg vorgekommen war, wo eine Statue einfach verschwand. Mein Verdacht, dass sie im Kunsthandel wieder auftauchen könnte, bedauerte sie aus ihrer eigenen Erfahrung, es gehe ‘denen’ nur um Materialwert, lächerliche Preise für Kupfer und Bronze. Das wird dann zerteilt und verkauft. Eine Kunstauktion würde Beteiligte an dem Raub entlarven." Ja, da lässt sich nicht nur hoffen, dagegen ist der grobe Unfug von Moses und Tabs, die eine Tür der S-Bahn zugemauert hatten, um Aufmerksamkeit für den Verkauf ihrer Werbegeschenke zu erregen, eine harmlose Kleinigkeit. 
©W.O.T. zipOz 2021

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16. Mai 2018 3 16 /05 /Mai /2018 22:04

Dieses Lied heisst: "Porno mit Hut", und ich hab hier eine Version auf meiner

Stacheldraht - Gitarre gespielt. Weil es unter meinen Liedtexten aber

leichter zu finden ist, wenn ich mit "Hut" beginne, so ist dieser Filmtitel

und dieses Lied auf den Titel "Hut Porno" stark vereinfacht. Allerdings ist

die Film Version sozusagen aus der Luft gegriffen, den Großteil meines Textes

kann ich auswendig, nur für Anmerkungen wie jene über die Bahn- Wache griff

ich am Schluss zu meinem Notizbuch. "Kurd hat ne eigne Thermosflasche, daraus

trinkt er Bier. Denn in der U-Bahn darf er’s nicht, und deshalb bin ich

hier." Eine Erzählung mit leider immer aktuell bleibenden Ergänzungen eben.

Note from the Editor:
ich wurde für diese Artikel bisher nicht bezahlt, und für das
Getümmel an meist hässlicher Werbung kann ich nichts, bekomme auch nichts dafür. Dafür darf ich hier umsonst bloggen, sonst müsste
ich dafür auch noch bezahlen. Tut mir leid, aber andere Angebote
habe ich nicht, und wem es um Inhalte geht, mag das bitte
übersehen. ©W.O.T. aka zetterlink 😥

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23. November 2017 4 23 /11 /November /2017 07:43

about feeding back

Abb.: Nun lasst uns jauchzen! Endless voyage of the star people. Collage ©W.O.-T.

I learned feedback with this harsh noise in my PA System, after

connecting two microphones with reverse pins this trick soothed

the problem. Another feedback was less solved even over the

years. I was feeding the media and public radio with lots of

knowledge and information. Slowly I got hungry by that work, and

they not feed me back, not anyone of them. They shut their mouths,

keep my feeds for themselves. This is what I call the power of

oneway reaction. In molecular biology cells open only the gates for

metabolisms, the output is energy, the rest is the trash we know.

In electronics we have diodes to let the flow go in one direction.

What the mass media and public radio does not accept, this

millennium has changed and with the internet came feedbacks never

recognisable before. Still the oneway reactors do not want to

accept this, they try to infiltrate the internet and pay a lot of

money they force away from households for example in Germany, but

they are eager to spread their cheating all over europe. They do

not care even if this damage the idea of togetherness in the

European Union. They have no feedback.

©W.O.-T.

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22. Mai 2014 4 22 /05 /Mai /2014 21:37

 

What use has it, if the idea is the same as the realization, if most of my ideas I published are used by other artists and then by misunderstanding been destroyed and shown without the concept and idea I put into my work? These epigones put my concepts out as fragments, they are even not interested in the background, they only look for quick money and name dropping, so the idea has no worth.

Maybe you know me, maybe you know me not. Maybe you talking what I was talking, too.

No Pyramid with hierarchies, but what my work is to you? I can work from every part of the globe, I have no center, and I don't need to travel. At least not now.

Our ambitions of making art are quite the same: to change thinking. This important topic most of the epigones forget. Our differences are not so big: my parents did not allow me to work as an artist, they did not support me, they threw me out of our house. One of the reasons that this old stone house, what survived the Anglo-American bombing in Hamburg, what was built for future generations by great grand parents and renewed by grand parents, and by parents again, been tored to the ground to make space for a kind of blackrock banker, after authority drove the rest of my family from our ground, new order, so I got homeless for a time but I wanted my studies. Learn, learn, learn, like Lenin said. While struggling for exhibitions I noticed, that our Hamburg town authority did every thing to help foreign artists, but they did nothing for their own people.

AS IF – as if there is nothing what allows me from this position to spread my concept, only by giving this away to artists from allied countries or artists of this Germany who are more silent and show they can obey rules even not acceptable. I still talking about thinning out Ideas what could change the thinking of mankind. One has to send the Ideas to people who are allowed to perform, but when these ideas return, they always damaged, by cutting away the basic meaning. I made this to another art concept, and I have a name for this concept. So I can only wait long enough, and it will come back to me in whatever disguise it may have, plundered and worn out, just to hold me down for the next years, guess this is the feeling you talked about. I stay for my work, and I can only look ahead while what comes next to bother me and will bring me off from my work. Another incident, another struggle, another court fight with people who invented stories of mobbing and blame, just for themselves, these are the easier downers. No air raids at least, but dangerous to think about, it can awake sleeping wishes of greedy persons, looking for careers.

This morning my dream does not show me the landlords breaking in my little workshop room, this morning my dream shows me a big tiger on the ice. We where few tenants with less chances. But we knew that the tiger hates water. So we stomp the ice to pieces, and I saw the claws of the tiger already grabbing for our feet. But the ice breaks, and the tigers claws got wet. The tiger was not so dare anymore, and try to call out for companions. But they are too far away, and they don't want to get wet, too. So I saw the tiger giving up, like a comic tiger the tongue hanging out and the eyes twisted, hardly reaching the shore, running away.

At least not a very bad dream, I guess.

Zipzett

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28. Dezember 2012 5 28 /12 /Dezember /2012 17:11

Wie in jeder Kunst- oder Musikrichtung möchte von der Kritik auch im Psy eine Entwicklung gesehen werden. Meist sind es aber die Klänge und nicht die Inhalte, die Beachtung finden. Wenn etwas den Sound veränderte, dann sind das nur technische Beigaben: Computer, Vocoder, Synthies. Im Psy wird klanglich nichts abgelehnt, anders als im Punk oder Rockabilly gibt es im Psy keine 'unangemessenen Instrumente'. Punk oder Rockabilly sich elektronisch gemacht vorstellen, ist viel schwerer. Auch wird das von Fans meist als unecht abgelehnt. Doch was ist wirklich echt? Es gab eine Diskussion von Fans, die nur frühe Beatles Aufnahmen als echt akzeptierten, Stones dagegen als durchgehend echt. Woran lag das? Hat das mit einer gewissen Authentizität zu tun? Es gibt einen merkwürdigen Film, der 1984 auf die Leinwand kam, wo eine Rockabilly Band gegen eine Synthie Gruppe antritt, unentschiedene Fans lassen sich hin- und herziehen. Rock Aliens mit Pia Zadora ist schon ein recht merkwürdiger Film, macht Appetit auf Pizza und hat einen verseuchten See, der so sauer ist, dass das Surfbrett da hineingeworfen sich in Schaum auflöst. Das spekulativ Künstliche der Musik und Durchführung könnte als Beispiel auf YouTube angesehen werden. Vorsichtig eine kommende Disco – Welle einleitend, hat ein gegen das 1984 gesättigte Interesse am Rockabilly ausspielende, den Punk völlig ignorierende Script den Kettensäger integriert, ohne Massaker. Nicht alle komischen Blicke in die Zukunft sind psychedelic, vieles möchte im Nachhinein so sein. Als ob die Negation einer Erklärung helfen würde: Psychedelic ist kein Blues, Psychedelic ist kein Jazz. Psychedelic ist nicht Esoterisch, aber es ist ein bestimmtes Bewusstsein, das anders ist als es im Popularismus dargestellt wird.

Psychedelic ist etwas anderes, als im TV und in den Medien aufbereitet und uns weisgemacht wird.

Die mit der Unterhaltungsindustrie zwangsweise verflochtenen Medien veranstalten ein Konsumtheater, das von psy ablenkt oder es lenken und von Inhalten befreien will: Wollten die psy Energeten das gesamte Denken der Menschen ändern und damit die Systeme, schauen die Epigonen sich nur die Anzeichen und Ähnlichkeiten heraus, entleerten die Inhalte für eine Aufbereitung dessen, was sie sahen, ohne die Bedingung zu stellen, vorgefundene Ansichten zu dekonstruieren.

Berkley, USA, Hamburg, Deutschland: Eine neue Kultur, eine neue Musik. Nicht Kommerziell angelegt, mit hohem Reiz: Weil die Ausstrahlung nicht nur sagt, hier werden seltsame Dinge geschehen und ein großes Musiktheater gemacht mit neuen Ideen, wie 'Sonnenaufgangskonzerte' (zipzett, erste Verwendung des Stadtparkareals, Ablehnung vom Amt: Die zertreten die Blumen! Annahme bei späterer Kommerzialisierung, es entstehen die 'Stadtparkkonzerte' und sie werden schnell von den Vertragsgruppen der großen Plattengesellschaften genutzt bzw okkupiert)

Die Werbeagenturen - wie immer ein bisschen spät - entdecken das Potential und beginnen es zu verkaufen. An wen? An die Vertragsgruppen der Plattengesellschaften. Diese Gruppen sind 'in' wegen des Geschäfts, sie wollen psychedelisch sein. (Frank Zappa schrieb es auf eines seiner Plattencover: we are only in for the money!) Bunte Hemden, lustige Texte. (Frank Zappa: Ich bin der Staub unter den Rollen deines Sofas.) Es gibt synthetisch von der Industrie geförderte Gruppen wie die Monkeys. Doch die Aussage flacht zur Oberfläche ab: Was 'one nation underground' bedeuten könnte, was Robert Anton Wilson verkündet, erregt Ärger. John Lennon flippt aus, macht nicht mit, macht 'bed peace', schenkt der New Yorker Polizei schussichere Westen und wird verfolgt. (Erschossen von einem, der 'catcher in the rye' , den 'Fänger im Roggen' in der Tasche trägt? Diesen dusseligen Studentenroman?) Was die Werbeagenturen der Plattengesellschaften propagieren, ist psychedelischer Nonsense. Da ist der kontinuierliche Faden zu heute: Es wird immer noch wiederholt, nachgebetet, in den Medien produziert, ohne Inhalt, nur personality, nur ein auf sich selbst besinnendes Individualisieren ist daraus gemacht. Insofern gibt es auch keine Spaltung in mehrere Richtungen. So ließen psychedelic Bands in den Anfängen von Schlagzeug- Gruppen trancemässige Beats spielen. Noch bevor es Drumcomputer gab, war der Wunsch da - nach Sample- Schleifen. Tonbänder ließen sich in Endlos- Schleifen kleben, Metronome elektrisch verstärken.

Zerkratzte Schallplatten ermöglichten neue Beats, doch die Schallplattenfirmen warteten ab. Als die Vertragsgruppen merkten, ein kleiner Markt würde entstehen, sprangen sie auf, liessen ihre Haare wachsen und teilten sich den Markt in Labels wie 'progressive rock' und 'esoterische Reisen', alles andere versprach keine Verkaufserfolge. Die nicht vertragsgebundenen Gruppen mussten zusehen, wie sie überleben konnten. Musiker wechselten die Bands, in Bars, Kneipen und auf Stadtfesten musste Blues geschrammelt werden, Boogie Woogie, Tango: Alles, nur kein psychedelic.

Die Wirte wollten Stücke mit Pausen, um ihren Getränkeumsatz zu regeln. Psy Musik blieb Außenseiter für Performances und Happenings. Als endlich die Techniker reagierten und automatische Synthies in den Verkauf brachten, fühlten sich die Showgruppen verpflichtet, nun für ihre Konsumenten die Glatze zu geben. Mit rasiertem Kopf hampelten sie Endlos- Schleifen ab, die Werbung verkaufte das als Techno, Trance, Hip Hop, wenn nur alle Inhalte und Aussagen ausgespart werden konnten. Das als eine Entwicklung psychedelischer Richtungen in Funk und Fernsehen anzubieten, es in Perioden aufzuteilen, ist nichts weiter als eine Verkaufshilfe zu schaffen für Vertragsgruppen, die vor Jahren mit irgendetwas auf den Markt kamen.

Das der Untergrund die Ideen und die Inspiration liefert, danach nimmt sich niemand Zeit zu suchen. Das Licht in den Köpfen wird immer allzu schnell gelöscht, wenn es um die finanziellen Profite geht. Ein Ausgleich muss her in den großen Sendern, die sich hinter Sende- Formaten verstecken. Aber um das Konsumtheater anzuheizen, um, wie sie werben, 'bestimmte Hörergruppen anzusprechen', wählen sie lieber Formatsendungen. Das verdrängt und lässt keinen experimentellen Raum zu. Das Experiment wurde von der Wissenschaftssendung beschlagnahmt. Zurückgeworfen in die Welt der Symbole ist psy reduziert auf ein paar Beats, Farben, Zeichen. Erkennbar gemacht als Faktor psy. So wie die Jurys, so auch die Zuhörer: Sie wollen alle nur wissen, woran sie sind, das genügt ihnen. Jede neue Kunst lässt Spuren, und definiert wird sie an den Spuren. Diese aufbereiteten Überbleibsel brauchen nur noch ausgegeben und verteilt werden, die Konsumenten bekommen ihre Anhaltspunkte. Bevor es das Internet gab, welches im Anfang, im Beginn eine sehr freie Wahl des unbekannten Genres zuließ, schütteten Radio und TV die Menschen zu mit ihren Wiederholungen, die zu Gewöhnungs- Formaten mutierten: Klassik- Hörer wurden genau so erzogen wie Schlager oder Blues Hörer. Sie bekamen es in ihre Kultur- Wiege gelegt, die Aktiven unter ihnen lernten den Stil, die Texte, die Gewohnheit. Mit der Gewöhnung kamen die Formate des Erlaubten versus des 'nicht Sendefähigen Materials', bis auch das als Werbewirksam galt und ein ganz paar Indie Bands von den Major Labels verwöhnt wurden. Auf den Stadtfesten war die Gewöhnung regional: Blues, Reggae, Salsa und Swing. Der Hafengeburtstag als Superfest erhielt als Bonus Ska und Punk, psy blieb den Kunstausstellungen vorbehalten. Oder den Extra Events in Trance Kirchen und Lustgrotten. So ist der Versuch, in psy eine Entwicklung sehen zu wollen, Oberfläche - die Dinge, die psy mit dem System anstellen wollte, die Änderungen des gesamten Denkens, sind so heraus retuschiert.

Wo.O.

 

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