Kritik und Kunst, psychedelic underground music, Ausstellungen und tägliches Miteinander.
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Ausgerechnet der öffentliche Rundfunk versucht sich diesmal an der Wahrheit und trötet ganz unbesorgt:
"Der Wettbewerb, um das umstrittene Denkmal umzugestalten, war erfolglos. Das Museum für Hamburgische Geschichte zeigt die Ideen trotzdem." Zitat des ÖR Senders NDR vom 26.07.2023 19:30 Uhr, ja, die Ideen. Ausgestellt im Museum ist nur eine Auswahl des Preisgerichts, bestehend aus Museumsleuten, Behördenmenschen und Angestellten bei Universitäten, die auf ihren Expertisen sitzen und schwören, sich sehr beschäftigt zu haben. Etwas erwähnenswertes fehlt, es war der Versuch von Vertretungen der Hamburger Kulturbehörde, eine "Störung" zu konditionieren, diese zu monetarisieren mit Preisgeldern und großartigen Selbstdarstellungen der Behörde. Den Ausdruck einer "Störung" gebrauchte der aus dem Journalismus kommende Chef C.Brosda, sein Twitter Gefolge reicht vom Bühnenverein bis zur Parteispitze der SPD. Natürlich musste er den Vorsitzenden im Stiftungsrat machen, hätte nur gefehlt, dass passende, rote T-shirts und Fahnen gedruckt werden mit der Aufschrift "wir machen das schon". Stiftungsrat? Um diesen Aktionismus zu finanzieren, so kann sich gekümmert werden. Eine Werbeagentur begleitet das Ganze, und ich kann nur staunen, wie meine Arbeit zerstückelt wird. Meine Arbeit an einer Befriedung des Moloch, der mit dem Schwert regiert, und dem ich schon seit Jahrzehnten mit einer ganzen Reihe von Anträgen, Recherchen, Berichten und vergeblichen Eingaben vieles von meiner Zeit opferte. Nun ist er immer noch auf meiner Agenda und meine Pläne schön teuer, aber das Geld wird in Sitzungen ausgesessen. Das sieht schön demokratisch aus, abgesehen von den Architekturbüros, die schon wieder ihre Köder ausgeworfen haben.
Wie Weiter? Eine illustre Jury wurde engagiert, aber nicht nur, damit es nach noch mehr Professionalität aussieht, sondern um mit Hilfe von Work Shops zu zeigen, was zugelassen wird. Diesen Begriff einer Zulassung kenne ich aus der KFZ Terminologie, wo geprüft und eventuell auch zugelassen wird. Die Konditionierung lässt sich in den meist gefälligen, aber auch teilweise sehr humorvollen Arbeiten ablesen. Ich habe das hier aufgelistet, und gehe entschieden an der Meinung der Jury vorbei. Anstatt international gibt es also lokal wieder viele Architekturbüros, welche mit klangvollen Namen Eindruck schinden. Die meisten teilen sich schon mal das Preisgeld der inneren Auswahl, 8 von 78 - ... Dann mussten sie nicht umsonst arbeiten und dürfen weiter hoffen. Ich habe mir alle 78 Einreichungen vorgenommen und kommentiert. Sie sind im Museum nicht ausgestellt, nur die 8 "zugelassenen" bekamen eine Stellwand.
Ich erinnere mich an einen Wettbewerb der Stadtentwicklungsbehörde zur Gestaltung der Michelwiese. Ich reichte damals meinen Strandweg ein, die Arbeiten wurden in der Behörde ausgestellt und mein Strandweg wurde angenommen. Die Realisierung hatte die Behörde einem Architekturbüro übertragen, wo wir schon wieder nah am Thema sind. Natürlich wurde das Architekturbüro fürstlich bezahlt, ich bekam als Aufmerksamkeit einen kleinen Artikel in der Zeitung, sonst nichts. Ich durfte oben vom Michel aus zugucken, wie schön sich mein Strandweg auf der Michelwiese machte, von dort ist mein Werk am Besten zu erkennen. Ich fungiere ja nur als die "Zivilgesellschaft", die anstösst, ärgert und bei etwas Interesse zu einem Wettbewerb eingeladen wird. Nun hat sich etwas geändert: die Architekturbüros beteiligten sich gleich von Anfang an mit, und fast alle kamen auch in die engere Auswahl der acht Zugelassenen.
Werbeagenturen und Behörden sind nicht unempfindlich gegenüber Trends. Es dauert nur etwas länger, bis eine gewisse Marktreife erkannt wird. Ich meine nicht nur den Trend zur Dekolonialisierung, was die Geschäftsverbindungen zu Afrika aufbessern soll, sondern bin bei meinem Besuch im Museum für Hamburgische Geschichte von den 8 Stellwänden gleich noch in eine Graffiti Ausstellung gelangt, ein jetzt hochgespielter Trend, der mit der Restaurierung der Bismarck Statue zusammenfällt. Hochgespielt, weil Werbeagenturen gerne auf Kunst machen, und als 1998 die Bundesbahn ganz legal Sprayer dazu einlud, ihre Züge und Wartehäuschen zu besprühen, war es die Gruppe der Grifters, der Schwindler, die nun so tun mussten, als seien sie ganz fürchterlich illegal, denn sie wollten in den Kunstmarkt damit. Niemand ist wirklich interessiert, dass Menschen Kunst machen, es wird nur danach gefragt, wie sich die Ergebnisse im Markt verhalten. Moses und Taps leisteten sich noch den groben Unfug, witziger Weise eine S-Bahn Tür mit Y-Tong Steinen zu vermauern, filmten das, und es musste heimlich aussehen. Sonst hätte es den Kick verfehlt, aber wie in der Ausstellung "die Stadt wird bunt" vom Museum zu sehen, die Werbung schwindelt sogar, um sich als Kunst zu verkaufen. Hamburgische Geschichte klärt über den S-Bahn Schwindel auf, über zugelassene Graffitis.
Andererseits: Es ist schwer genug, in den Kunstmarkt einzudringen und für ein paar tausend Euro seine Dekoration zu verkaufen. Der Eppendorfer Augenarzt Tornow hat es in ein paar Videos für die GOLDEN HANDS GALERIE erklärt, ohne es zu nennen. Zu Werbedeko extrahiert, mit Geschichten garniert, mit einer Handelsmarke versehen. Das wird von der heutigen Kundschaft verstanden. Es wird nur Markenware verkauft, begonnen mit Andy Warhol, weiter gesponnen mit Jeff Koons, es wird beeindruckt. Die Behörden verstehen das und die Beteiligung am Wettbewerb auch. Alles glänzt, besonders die Namensgebung. Sie verrät viel über das Wunschdenken der Beteiligten.
Ich kann das auch erst begreifen, nachdem ich durch meine vielen unbezahlten Lehrexperimente bis zur Sozialhilfe kam, das nun so genannte Bürge-rinnen-geld. Es wird nichts auf wirkliches Wissen aufgebaut, der Sapiens muss das büßen. Als einer meiner ersten Lehrer mich auf den Flur holte, um mir zu sagen, ich solle Lehrer werden, dachte ich, dafür müsse ich noch viel mehr lernen. Auch dieses war schon ein Markt mit viel Konkurrenz. Ein Steffen K. beklagte sich im Juni dieses Jahres nach dem Treffen von Freunden der Naturvölker, er sei seinen Job in der Lüneburger Uni los, weil sich dort so viele Leute für die Ausbildung in Videoarbeit bewerben. Vor zwei Jahren war er noch so zuversichtlich, dass er mir empfohlen hat, mich dort zu bewerben. Ich hatte das nicht gemacht, aber meine soziale Verantwortung ist auch nur ein Nachflimmern von Josef Beuys Kunstkonzept der sozialen Kunst. Ich hatte ihn in Berlin mit meiner Super8 Kamera gefilmt, als die APO ihre Störaktion mit Rauchbomben illustrierten und Beuys vorwarf, er würde sich auch nur dem Kunstmarkt anpassen. KP Bremer avancierte dann mit dem Kapitalistischen Realismus, wohl zum Gegensatz des im Osten verordneten Sozialen Realismus. So traf ich mich am Bismarck Klotz in Hamburg, um zu malen, zu schreiben und neue Konzepte zu schaffen. Wer bis hier noch mitgelesen hat, bekommt meine Aufmerksamkeit. Inzwischen ist der erste September 2023, und ich will zum Dammtor schauen, ob am Kriegsklotz die jährliche Demo stattfindet. Leider sorgt das Militär immer noch dafür, das es nicht in Vergessenheit gerät. Soviel zu Bismarck und diesem Schwert für Heute.
Die Jury will sich drei Mal getroffen haben, gespielt von Prof. Dr. Christina Weiss, Vorsitzende der Jury und Staatsministerin für Kultur und Medien a.D. und ehemalige Kultursenatorin in Hamburg, Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Direktor und Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg.
Damit es noch besser aussieht, initiierte sich ein richtiges Preisgericht. Dabei waren:
Hans-Jörg Czech (Direktor und Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg, vermutlich der Goldesel),
Zandile Darko (Beirat zur Dekolonialisierung Hamburgs), Gabriele Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin, Technische Universität Berlin), Detlef Garbe (ehem. Leiter Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen - wohl wegen Bismarcks Aufarbeitung zur NS-Zeit),
Kodjo Valentin Gläser (ISD Bund e. V. – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland - vor Bismarcks Reinigung war die Statue ganz schön bunt), Julia Grosse, Mitgründerin und künstlerische Leiterin der Plattform Contemporary And, Berlin (ich hatte ja keine Ahnung, dass es dort noch eine Plattform gibt) Anna Joss, Leiterin des Denkmalschutzamtes der Freien und Hansestadt Hamburg, (ich hatte mit ihr telefoniert, weil der Speerträger aus einem öffentlichen Park verschwunden war. Sie sagte, manchmal zersägten Leute das wegen des Metallgehaltes. Im Falle des Speerträgers scheint das Bezirksamt Eimsbüttel dahinter zu stecken und Geschäfte zu machen), Flower Manase (Kuratorin für Geschichte des National Museum of Tanzania - ich muss immer an die arme Elina denken, die Hartmut Heller, dem Gründer von Rettet die Naturvölker FPCN, nach Trennung von seiner ersten Frau, heiratete, ich war unter Anderem mit ihm in Genf), Bisrat Negassi (M.Bassy, Hamburg), Eliphas Nyamogo (Redaktionsleitung „Zeitgeister“, Goethe-Institut), Jan Philipp Reemtsma (Literaturwissenschaftler, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, Hamburger Institut für Sozialforschung, Arno Schmidt Stiftung, Hamburg), Christina Weiss (Vorsitz des Preisgerichts, Staatsministerin für Kultur und Medien a.D. und Publizistin, Berlin), Jürgen Zimmerer (Universität Hamburg, Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die (frühe) Globalisierung). Mehr geht nun wirklich nicht.
Hier mein dankenswerter Kommentar und mein Fazit, es ist nichts annähernd dabei, was den Vorstellungen meiner Arbeit an diesem Moloch entspricht. Ich merke dies an für Leute, die jetzt den Mut verlieren möchten, noch weiter zu lesen.
Die Nummerierung der 78 wurde von den Einreichungen in Bezug auf die 8 Ausgewählten geändert. Es wurde neu nummeriert, was den Zusammenhang unübersichtlich macht - natürlich mit Absicht.
Hier meine Zusammenfassung:
1. 1001 Chief, Feder, typisch Werbeagentur. Billig bedeutungsloser Witz.
2. 1002 Träne, plus Fernrohre - typisch Architekten, Georg Mann. Will entstören und macht das Gegenteil, den kontradiktischen Blödsinn.
3. 1003 Sven Bergelts LED Scanner verweist auf Nonlegasthenik. Typografie mit Stellschildern. Allerdings ist der Bauch eine sehr plumpe Plazierung. Für einen Gürtel zu hoch. Insgesamt temporär abnutzend.
4. 1004 Studio Frank Bölter suchte Kontrahenten. Weil die so mickrig sind, braucht es die Hebebühne.
5. 1005 Lennard Münchenhagen noch eine Träne, diesmal Neon. Münchhausen erklärt die Kanonenkugel, Dr. Seltsam reitet sie. Noch mehr Sichtbarkeit verschaffen, dem Überaffen?
6. 1006 Hülle, Architektenbüro mit Beratung. Studio Honig Hoffmeister, Niepel, ... Ein Aufklärungspalast mit schnell abnutzender Kalkulation. Kristallpalast Bismarck. Zensorfreudige Installation aka Freiwillige Selbst Kontrolle.
7. 1007 Nina Heinzels Darth Vader mit Lichtschwert. Wenigstens Witzig. Könnte ohne Umschweife realisiert werden. Zeigt Hamburgs Modernität. Die Maske braucht Lucas Franchise Genehmigung, wird gerne gegeben. Ein Aha Erlebnis. Kommt nicht in die zweite Runde. Frage an das Preisgericht: Wer sprach dagegen?
8. 1008 zu Unverbindlich und dumm auf Intellektualismus reflektierend.
9. 1009 Säule unweit der Statue, Zusammenhang nur bei Dr.Voß erfragbar.
10. 1010 nochmal Augenpisse, soll über die Statue feuchten. Bildhauer Georg Weyerer. Quält er viel?
11. 1011 eine Wandzeitung ... kritische Aufklärung, BRENNT Design, typolastig, was auch immer.
12. 1012 Baldur Burwitz. Geruchsfetischisten verderben die Landluft. Furchtbare Begasung.
13. 1013 eine echte Schneekugel, wirbt für Merchandising. Was für ein Stab dafür nötig war, unglaublich.
14. 1014 Neele Müller laboriert herum.
15. 1015 Atelier Sigma Talberg erinnert mich an Aufgabenstellung der Design Grundausbildung.
16. 1016 Baustelle Baukran, Heike Mutter und Ulrich Genth - Spielzeug siehe Jeff Koons Spielbudenplatz Entwurf. Warum eine GBR gründen?
17. 1017 nn benutzt das Modewort Zutexten.
18. 1018 GEW Lehrgewerkschaft. Lebendiges Kulturerbe St. Pauli eV.
19. 1019 Klara Architekten Baugerüst.
20. 1020 Hormann Architekt Turm ...
21. 1021 Norbert Illig Riesenstocher, ill.
22. 1022 Studio Geheim Ratte unentwickeltes Nix.
23. 1023 SUTOSUTO hässliche Mütze als Gehirnwurst, erkennt kein S..wein.
24. 1024 folgt gehorsam den Vorgaben. 2. Runde, Sima Deigert mit einfacher Klanginstallation. Schlüssellöcher in Umriss der Statue.
25. 1025 Altar, Paul Wiersbinski, Amen.
26. 1026 Open Air Kino. Naomi Chokoago, 2. Zulassung wtf.
27. 1027 Naomi Chokoagos durchsichtiger Regenmantel. Sexy. Wenn's weiter nichts ist...
28. 1028 sehr Henkersknechtisch. Köpfe rollen nicht. Hassgeschwängert. Haberland/Neugebauer.
29. 1029 von Architektur zugebaut.
30. 1030 Lampedusa Angepasst. Das Boot. Filmprojektionen. Kinoki GmbH.
31. 1031 Norbert Münnig und Meckertexte an Superman Vollbemalung, Franchised.
32. 1032 Selfies Ahoi, das ich im B-movie sah. Von Marius Westermann angefasst.
33. 1033 Statue versilbert mit modernem Absperrband. Pour Works, überraschend, lass es noch im Wind klappern und Naturschwingungen erzeugen. Nach einem Jahr dann was Neues machen, das Denkmal denkt darüber nach.
34. 1034 Bolte Architekt Stele. Oder: 1034 Bolten Architekt, noch ne Stele.
35. 1035 noch ein Baugerüst. Unerklärlich die Zulassung zur zweiten Phase. Nähert sich meinem Turm, der aber kein richtiger Turm ist. Mein Film zeigt einen anderen Turm. Ein Architektur- Modell zu bauen, wäre mir viel zu teuer.
36. 1036 wtf is Hybrid - . Skiatidi u. Vogelaar als Gebrüder GbR. Augen anmalen? Wimperntusche? Der Blick nach Westen zum Süden geschielt. Im Westen nichts Neues.
37. 1037 noch so ein unkritisches Lichtschwert. Cerebrofactum ug, Urbane Architektur, blutig weithin.
38. 1038 Da liegt der Betonkopf, aus dem Floskeln fließen. Victor Kégli muß es wissen.
39. 1039 Comic a go go, Architekturbüro Krey, Heinke Haberland.
40. 1040 one way up, one way down. Felix Helix.
41. 1041 Johanna Schulze entdeckt den QR Code nochmal und schon wieder. Es verhagelt QR Codes.
42. 1042 ach, schon wieder ein UFO aus dem Krieg der Sterne.
43. 1043 Kletterspielplatz. Dorn5Architekten.
44. 1044 Aquarium im Park. Diplom Ing. R. Albers kennt sich mit Panzerglas aus. So ein Entwurf hat es wohl durchaus nötig, weil es wahrscheinlich beworfen wird. Erinnert mich an Fußball im St.Pauli Stadion nebenan, wo die Spieler wie Fische hinter einem Ball herhechten.
45. 1045 zum Denkmal das Gegendenkmal, Jury ist beeindruckt u. erlaubt sich 2. Zulassung.
46. 1046 noch mehr Container. Jan Mahnke, schreibe doch lieber einen Song.
47. 1047 Verblümt. Kai Lillich, AV Konzepte und Gestaltung, Ohne Gerüst, aber Garten, Blumen, Ranken. Ich hatte mal einen Lenin aus Gras entworfen und angemeldet. Ich stellte diese Pflanzenskulptur Stenek Felix von der Markthalle vor, im Zusammenhang mit meiner Kunstmeile aus Gras, von der Kunsthalle bis zum Hafen. Dann hatte ich es im Bezirk Mitte vorgestellt. Es wurde an das Gartenbauamt delegiert. "Nein, das ist nicht möglich." Warum nicht? Im Wallringpark steht die Vogelplastik aus echten Blumen, eine Kopie aus der Insel Mainau. Wann reden Maas statt von atomarer Beteiligung von Pflanzenskulpturen und der Typ da aus dem sonnigen Osten nicht mehr davon, dass doch jeder ein AKW haben möchte, sondern lieber einen Rosengarten?
48. 1048 Krimskrams, Firlefanz, Tinneff. Kaa Kabukii von Rhabanus Kaehler falsch beraten.
49. 1049 Es hing ein 🐴 Halfter an der Wand. SLOAP solutuions. CU 2025 or in the next 💯 years.
50. 1050 nochmal dieses verdammte Schlachtschiff. Peschken / Pisarsky, Urban Art, beraten von Säum Architekten, studio eigengrau Projekt und Lichtdesign. Die Eigenbau Bismarck hängt bei mir unter der Decke, ihre Rohre habe ich verknotet.
51. 1051 verklemmte Beklemmung des Bewegens, Vanessa Cardui.
52. 1052 Der Lotse geht von Bord, humorvoll und nicht in der 2. Zulassung. Trotzdem Danke niknesk entertainment!
53. 1053 der Duschkopf auf Bismarcks Birne 🍐 von Liselotte Illig.
54. 1054 der Gascontainer von René Kersting.
55. 1055 Heiligenschein 😇 als Sichtbehinderung. So schön verrutscht, dass vor lauterer Heiligkeit der Blick verloren geht. Muss glitzern. Künstlerduo Schwarzenfeld R.A. Sauer u. Meraner, wie gut nicht dabei gewesen sein zu müssen.
56. 1056 Architekt Gerald Eigner u. der Bunker. Geht das schon wieder los? Menschenhandel, wenn Leute wieder in die Bunker getrieben werden. Kontrollsucht und was nicht in das temporäre System passt, darf nicht rein. So war das und sollte nie wieder sein. Wut gegen Vergessenheit, gegen Gleichgültigkeit.
57. 1057 der Vogelkäfig, golden eingesperrt, die Geschichte ist weggesperrt.
58. 1058 noch ein kritischer Whitecube. Wozu eigentlich? Bauhaus - Konstruktivismus von Johannes Kuhn und Thies Warnke.
59. 1059 eingewickelt mit Projektionen. Otto von Würdenträger, kunst schafft raum wird klein geschrieben. Hier liegt die Message im Titel der Beteiligten.
60. 1060 typografie auf durchsichtigem Plexiglas. Beraten vom Ingenieurbüro Legliese, mit Fachplanung für Statik, soll ja nichts abfallen dann. Beitrag vom Künstlerkollektiv Schultze-Müller, Nils-R. Schultze, Schultz auch.
61. 1061 Matthias Dämpfle entspricht meiner Vorgabe der Anträge, verschwundene Werke aufzustellen.
62. 1062 dieser unflexible Turm ähnelt nicht im Mindesten meinem Entwurf. Studio M8s. Warum Zulassung zur 2.Phase?
63. 1063 Alex Tennigkeit und die Rastamütze.
64. 1064 eher Abflussrohr mit Überraschung. Franziska Harnisch (Omen? Das war doch auch eine eiserne Gesichtsmaske der Ritter) und Daniel Theiler.
65. 1065 Spaghetti oder eine kaputte Hängematte, was ist da los, Patricia Lalli?
66. 1066 schon wieder Container, Ulrich Hentschel.
67. 1067 krumme Masten sind witzig, auch woanders. Hier zu viele ... Dennoch weitergeben an Torsten Thiele.
68. 1068 vermutlich Zerstörer, um entschädigen zu können. Franz Wassermann.
69. 1069 noch ein Gerüst... Rethinking Research braucht es eigentlich nicht mehr. Der beste Einfall ist ihr Logo, ein einfaches RE:RE. Sehr chronisch.
70. 1070 die Mauer ... hier dürft ihr ... vor der Statue. Wie bei den neuen S-Bahn Sitzen, dessen Design angepasst wurde. Seit dem schmiert keine Narrenhand mehr auf die Sitze. Eine Mauer von Dennis Schwartz, die Stadt wird bunt.
71. 1071 ein Irrgarten wäre interessanter als Sackgassen. Da fehlt noch Beratung. Aymen Al-Balootti lebt zurückgezogen.
72. 1072 eine dumme Kletterwand als engere Wahl der Jury, es wird übertölpelt. Schon im Vorfeld symphatische Ausscheidung.
73. 1073 viel Gegenkultur - kaum beachtet. Von Dr. Jürgen Bönig beraten und bei 12BM mIWaA Scénographie auf den Pott gesetzt. Zweite Chance?
74. 1074 ich hasse Demarkationslinien. Weitergeben an Cornelia Leupolt, Alon Daniel Weinberg und Christian Zeitler. Irreal verlaufende Zebrastreifen haben so etwas Reales, darin versumpft nicht nur der Tourismus.
75. 1075 gefesselt an die Grundversorgung - wie lange kann sowas halten?
76. 1076 Entmachtung der Selbstermächtigung als Idee. LUNAtics können auch anders. Geliebt werden sie nicht, was mich nicht verwundert.
77. 1077 statt Spielzeug Eisenbahn Panzer aus Rheinstahl, nein lieber nicht. Corten konditioniert.
78. 1078 zum Türmen, die Jury verdichtet sich. Sie zieht neue Menschen herbei, zum Gericht: das Preisgericht. Viele, die sich früh institutionell positioniert hatten und mit einem Portfolio winkten. Ich kann gar nicht so viele Doktorarbeiten lesen, wie an ihren Namen haften. Eine Professur bekommt Mensch nachgeworfen, das ist nur jobabhängig. Es hagelt Titel, auch bei der Bewerbung von Architekturbüros.
Ich
musste leider feststellen, es wurde wie sonst auch nicht auf Zusammenarbeit gesetzt, sondern auf vorbestimmte Konditionierung. Die schliesslich ausgewählten Arbeiten sind neu nummeriert. Ob die "JURY" auch schon in der neuen Nummerierung die Präferenz festgelegt hat, lässt sich nur raten. Die Selfie- Betitelung kann nicht klangvoller sein, das tröstet über mangelnde Inhalte. Das sieht dann so aus: und nicht mal dem Angestellten, der im Museum seiner täglichen Arbeit nachgeht, waren die acht Stellwände aufgefallen.
2001 FFFW - von Ferrari, Dr.Phil Christoph Balzer als Beratung, Pavillon zeitgemäß umbenannt in KOMMUNIKATIONS -ZENTRUM. (Bekommt 💶) Der alte Pavillon am Bismarck war abgerissen worden.
2002 Zutexten (Genau was dieser Idiotismus will u. gemacht hat, ohne Namen, Anonymous bekommt 🤑)
2003 Delvendahl Martin Ar (nochmal das dümmste Baugerüst, Arbeit wird Entschädigt mit 💶)
2004 Atelier Sigma Talberg (Illustration wird gewürdigt mit 💶, Danke Bestens.)
2005 noroomgallery (die ewig guten Beziehungen zur Kulturbehörde sollen Jury u. Auswahl legalisieren, es belustigt, gibt 🤑, und alle wissen, so eine Kletterwand wird gleich wieder besprüht.) Vormals... Jan holt Hoffnung, das die errungenen Ämter in den Behörden und Politik denen bleiben, die sie innehaben. Dann braucht es als Antwort auf die Bitte nach Ateliers nur noch einen automatischen Link, "wenden Sie sich an Ateliers für die Kunst und die Kreativgesellschaft". 💶 ist da, bleibt nur drauf sitzen.
2006 Studio M8s (völlige Fehlinterpretation meines Entwurfs, nehmt mein 💶 und verzieht euch 😈)
2007 Naomie Choko (QR Code Invasion mit Leinwänden, nehmt mein 💶 und verzieht euch 🤡)
2008 Sima Deigert (guck mal, Mami, Gucklöcher! Ach, die Bismarcks peeping Tom Gesellschaft, peep show retro in Kieznähe, 🤑 dazu trockene Peking 🦆 und ach, letzteres geht nicht, das Mandarin wurde noch vor den ESSO Häusern abgerissen, Alles schon wieder Hamburgische Geschichte.)
Mindmap.
Dinge wie Abschaffung der G.E.Z. dürfen nicht in der Bevölkerung diskutiert werden, aber öffentliches Ärgernis und Unfug sind immer noch dankbare Themen, wo sich gern selbsernannte F...köpfe zusammen setzen um Richtlinien auszutüfteln, was nach Demokratischem Begehr aussehen soll. Nennen sich Experten, die Expertisen aushandeln.
Diesmal ist der Betrug etwas gemildert, die Architekturbüros mussten sich direkt beteiligen und konnten sich nicht erst aus den Entwürfen der Bevölkerung ihre Aufträge herausfischen wie bei der Gestaltung der Michelwiese.
Die Nichtzulassung bleibt unbegründet. Eine wirkliche Begründung der Auswahl findet nicht statt. Wie im G.E.Z. "MedienStaatsVertrag" wird auch hier nur zitiert, was die Zugelassenen im Antrag ausgeführt haben. Ein Protokoll der Jurysitzungen findet sich nicht in den 365 Seiten der Veröffentlichung. Zu vermuten, dass die Jury nur telefonisch per Email in ihren Homeoffices abgestimmt haben. Aber was macht das schon. Es wurde mehr Gewicht auf beeindruckende Vertretung von etablierten Institutionen gelegt. Das zeigt auch die Auswahl. Diese Jury nimmt sich äußerst ernst.
Fazit: Es sei dem Preisgericht empfohlen, es bei der Bezahlung der acht Zugelassenen zu belassen. Noch einmal vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Die Statue selbst sieht wieder sehr sauber aus. Mein Entwurf wäre wahrscheinlich zu teuer, obwohl viel Geld da ist. Ich hatte schon 2020 einem Konstruktionsbüro geschrieben, denn ich brauche kein Architekturbüro dafür. Damals hielten die das für einen Scherz, Jedenfalls antworteten sie nicht. Ebenso mein Brief an die Redaktion des SPIEGEL, der ZEIT, des STERN usw..
Typisch, wie Behörden alles mit einem Wettbewerb sublimieren, um sich dann hoheitlich da heraus zu halten. Generalisierte Demokratieideen, große Show.
Was kann ich Menschen sagen, wenn sie schon von Geburt an auf Kampf, Mord, und Neid gedrillt sind? Da fällt einem Preisgericht auch nichts mehr ein als das erprobte Muster vom Gegendenkmal. Das von Hrdlicka gemeißelte und gegossene Werk am Dammtor von 1983 wurde nur teilweise realisiert. Es steht buchstäblich daneben. Das Kreuz verhakt sich im Feuersturm der alliierten Bomberformationen. Eine Mordsarbeit alles, sogar der Künstler ist darüber gestorben. Das Denkmal soll von Tätern gemacht an Tote erinnern. Das heißt, diese Horde feiert sich selbst, als ihresgleichen. Schöne neue Welt, Denkmäler angreifen verändert das nicht. Es dokumentiert nur temporäre, versteinerte Gewalten. Volker Lang durfte ein leeres Häuschen dazwischen stellen lassen, zum Andenken, dass es auch Widerstand gab. Sie dürfen bei einigen Deserteuren klingeln, es sollen aber 25.000 gewesen sein.
Nach all meinen Entwürfen und Anträgen zeigt Politik auf ihre Weise Interesse als die Beaufsichtigung von Kunst im öffentlichen Raum und ruft ein Rudel auf, zum zeitgemäßen Wettbewerb. Es kommt das Aufgreifen des alten Pavillons wieder in die zweite Runde, was in den 1960- ger Jahren Blasmusik war, heißt heute Kommunikation. Ich konnte nicht mal ein Modell bauen, das von mir angeschriebene Konstruktionsbüro schwieg dazu. Wie könnte ich Unterstützung finden, wo eine Selfie Gesellschaft sich exponiert und die für sie typischen Aufregungen produziert? Ja, es wird wieder etwas getan, das so aussehen soll, als wenn etwas getan wird. Wohl so immer weiter. Wie wäre es denn, die Sache einmal umzudrehen und mir den Auftrag zu geben, anstatt wieder ein Architekturbüro zu beglücken? Also mal ganz anders als bei den bisherigen Wettbewerben. Oder soll es mir wie Auguste Rodin gehen, dem so genannte Kollegen die Bürger von Calais nicht machen lassen wollten... sehen Sie diese Betrachtung einfach als ein Lettristen Kunstwerk, als verbales Graffiti. Immer wenn die Kulturbehörde ihren Unterschied zur Zivilgesellschaft klarstellen wollte und einen Wettbewerb ausschrieb, gab es meist keine Möglichkeit mehr, eines meiner größeren Projekte durchzuführen. Ich bedanke mich nochmal für Ihre halbe Stunde, in der Sie meinen Gedanken folgten.
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