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Kritik und Kunst, psychedelic underground music, Ausstellungen und tägliches Miteinander.

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Ildiko von Kürthy und die GEZ.

 

Tuschezeichnung von ©W.O.T. zipOz 欧-gang, the art whispering.

Lesezeit insgesamt: 13 Minuten.

Es war wohl der Mondscheintarif, und dieser Vorname, Ildiko. Ich sitze in einem Bus, auf dem vorderen Platz, und vor mir ein Bücherregal, dann erst der Platz, wo gesteuert und gebremst wird, Songtitel: DriverSeat (oh, just two days after I found this dj remix as a fantastic dance video it was erased by YouTube. I think about making another channel of lost videos, but not on YouTube. Here comes Mr. Roberts talking about  sniffn the tears. ) Ich fühle mich bedrängt, die faschistische GEZ hat einen Ausbeutungsvertrag ausgerechnet mit der Finanzbehörde, dabei darf die GEZ gar keine Steuer sein. Nicht mehr Zeitgemäß, oder die GEZ lebt auf dem Mond. Ach ja, das Buch dort, ich nehme es aus dem Regal und lese im Bus.
Fällt laut Verlagsmitteilung unter Frauenroman, wird also gern von Männern gelesen, die sich für Frauen interessieren, von mir also. Verlage haben sowieso eine unpopuläre Werbephilosophie, vielleicht machen die das auch selbst. 
Nach 20 Jahren im Bus gefunden, welcher Mensch aus Japan bleibt in Aachen, um eine Ildiko zu machen? Das muss wohl einen langen, umständlichen Weg über die finno-ugrische Sprache gegangen sein, bis es in Ungarn ankam, als weiblicher Vorname, die kleine Hilde, die Treue oder auch Kämpferin. Das Buch hat eine fantasievolle grafische Gestaltung, und mir fiel die 16. Auflage vom September 2001 in den Schoss, Stückzahl unbekannt. Ein Buch, das nicht mal gelesen werden muss, um es zu verstehen.
Wolfgang Joop lieferte noch die witzigste Betrachtung, "ich musste nachts eine Schlaftablette nehmen, weil Lachzwang mich am Einschlafen hinderte...😂" das ist sehr nett ausgelacht, wenn auch für mich eine sehr unverständliche Reaktion, denn so spaßig war mir nicht dabei.* Wie Ildiko von Kürthy in diese Reihung von Gags nun den sich hoheitlich gebärdenden Rundfunk - Lauschangriff einbaut, hat ihrer Karriere wohl nicht geschadet, schrieb sie doch zur Zeit der Veröffentlichung schon für den STERN. 
Hier also der von ihr beschriebene Auftritt, sehr devot in die Gesamtgestaltung eingebettet, auf Seiten 109-111, wo sich zwei Bekannte bei Ildiko wie zu Hause fühlen und ihr ungebührlicher Weise Dinge zerstören, die denen gar nicht gehören, aber auch das beschreibt einen gefühllosen Trend, der oft durch Alkohol oder Emotion entschuldigt wird, welch dumme Ausrede denn danach, wenn Cholera vs. Hysterie endlich ausgetobt haben:
"Ich sehe tausend wertvolle Scherben, ich sehe Mariannes Gesicht, leichenblass, ich sehe Rüdigers Gesicht, noch leichenblasser, und höre die Türglocke läuten. 19:18. Die Bilanz der letzten halben Stunde kann man nur als katastrophal bezeichnen. Ich habe keine einzige kostbare Vase mehr, dafür zahle ich jetzt Rundfunkgebühren.
Der Mann an der Tür hatte mir einen Ausweis unter die Nase gehalten und irgendwas von Öffentlich- rechtlichem Rundfunk gesagt, und dass ich sicherlich bloß vergessen hätte, meine gebührenpflichtigen Geräte anzumelden. Trotz der angespannten Situation, dem wildgewordenen Ehepaar, das in diesem Moment meine Küche zerlegte, reagierte ich geistesgegenwärtig. "Ich habe gar nichts vergessen. Ich habe keine gebührenpflichtigen Geräte. Ich besitze nicht mal einen Radiowecker." Ich schaute den Mann fest in die Augen. Ha! Ich war auf Krawall gebürstet. Mit mir nicht.
"Und was ist das da?" "Was ist wo?" Der Rächer des öffentlichen Rundfunks deutete mit überheblicher Geste über meine Schulter hinweg in Richtung Wohnzimmer. Die Tür stand leider offen und gab den Blick frei auf meinen neuen Sony- Großbildfernseher, in dem gerade der ZDF- Nachrichtensprecher das Wetter für morgen verkündete. "Das Hoch Kuno verlagert sich mit seinen westlichen Ausläufern bis in den Norden Deutschlands." "Äh." "Bitte, unterschreiben Sie hier. Wir werden die Gebühren rückwirkend für zwei Jahre erheben. Ich nehme nicht an, dass Sie das Gerät erst seit gestern haben?" Ich schüttelte stumm und beschämt den Kopf. Fühlte mich wehrlos, ausgeliefert einer männlichen, von Männern bestimmten Männer- Welt.
Der böse Mann ging, besaß noch die Frechheit, auf der Treppe zu pfeifen, gefolgt von Marianne und Rüdiger."
Was die Autorin hier den Lesenden als Schadenfreude anbietet, sei etwas genauer betrachtet. Das pfeifen des bösen Mannes hängt mit der damaligen Bonus- Struktur der GEZ Gebühreneintreibung zusammen. (Den belasteten Begriff einer GEZ ließ Ildiko von Kürthy wohlweislich aus, dann hätte sie bestimmt Ärger bekommen, so weit geht also die Meinungsfreiheit leider nicht.) Kurz: Dieser böse Mann bekam 20% von der Gebührennachzahlung und eine Provision für den neuen Zwangsvertrag.
2001, beim Erscheinen der 16. Auflage vom Mondscheintarif, der Fund ist die Provision an sich.
Lesezeit bis hier: 4.45 Minuten.
*= kein Wunder, ich bin wegen der vielen Vollstreckungsersuchen, die mir der Rundfunk alle paar Monate schickt, stinksauer. Was noch im Treteimer schwelt, kann ich zeitlich nicht mehr abarbeiten. Bezahlen will mich der Rundfunk für das Ausfüllen der vielen Fragebögen wohl auch nicht. Die Anderen zahlen und meckern, so hat der Rundfunk das gerne. Die Ministerpräsidenten und Gerichte verdienen zu gut, können sich nicht vorstellen, was sie mit ihren Medienstaatsverträgen angerichtet haben. Über Programmgestaltung kann ich nichts sagen, aus dem Kindesalter bin ich raus, mir deren Blödsinn anzuhören. Meine Information finde ich nicht in Rundfunkprogrammen. Wenn ihre Zwangsbeiträge endlich zeitgemäß abgeschafft sind, werde ich das Buch Mondscheintarif noch mal lesen. Zur Zeit fallen mir nur die literarischen Erscheinungen zu den Zwangsbeiträgen auf. Bei Rudolf Augstein waren es in dessen Buch über Friedrich und Preußen die Kaffeeschnüffler in Preußen. Die mussten mit Prügel rechnen, deshalb stellte Preußen dafür vorzugsweise Migranten ein. Seit der Rundfunk- Zwangsbeitrags- Krise ist die Ausbildung zum Gerichtsvollzieher sprunghaft angestiegen. Was für ein elendes Leben mit der Rundfunkgebühr! Hier wäre Abschaffen mal angesagt. Sarah Wagenknecht (in persischer Schreibweise (زهرا Sahra), musste sofort zurück treten, als sie dieses Thema anschnitt. Dann ist da doch irgendwas nicht in Ordnung, oder? Ich soll mich freikaufen, denn nur wenn ich den vollen Betrag zahle, brauche ich keine Fragen beantworten. So stellen sie sich ihren Deal vor. Dass ich von ihren Programmen keinen Gebrauch mache, interessiert sie nicht, Hauptsache sie machen von mir Gebrauch. Ildiko von Kürthy benutzt das Fernsehen im Mondscheintarif, wenn sie leidet: 18:58 Bin so verzweifelt, dass ich gleich <Heute> gucken werde. … in solchen Momenten baut mich das Unglück anderer Leute irgendwie auf. (Quelle Mondscheintarif, S.97)
Lesezeit bis hier: 6.01
Ildiko von Kürthy, Mondscheintarif, 16. Auflage September 2001, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg.
Anmerkungen in Wiki, Rundfunkbeitrag. Ein Vergleich zu anderen Länden findet sich in Wiki, Rundfunkabgabe. Hier wird deutlich, dass die Zwangsgebühr eine durch das Internet überholte Lokalangelegenheit geworden ist, was nicht mehr wirklich Hörenden entspricht und Einnahmen nur für sich verbucht, das heißt ohne Rücksicht auf Kommunikation. 
Einige in dieser Hinsicht fortschrittlicheren Länder Europas verzichten schon ganz auf Rundfunkgebühren. Die Säcke in den Anstalten der deutschen Länder können und wollen sich nicht umstellen. Sie spielen Inflation.
Sie applaudiert dem Kasper, der auf den Unzulänglichkeiten der Menschen seine Witze aufbaut. "pissen Sie auch auf Ihre Schuhe?" so und so ähnlich liebt der öffentliche Rundfunk seine Unterhaltung. 
Lesezeit bis hier: 7.15 Minuten.
Der Staatsvertrag. Eine hundertjährige Verarschung.

Rundfunkermittler der Sendeanstalten hatten die Überprüfung auf Einhaltung der Betriebsbedingungen für die Rundfunkempfangsgeräte zur Aufgabe und waren in den Landesgesetzen festgelegt. Neben der Hörer-Werbung war der Ermittler vor allem mit der Ermittlung sogenannter Schwarzhörer beauftragt.
Zu ihren Aufgaben gehörten Kontrollen in Haushalten und sonstige Ermittlungen zur Auffindung von Schwarzhörern, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme der bei den Postbehörden befindlichen Unterlagen. Nach Feststellung eines "Schwarzhörers" hatte der Ermittler diesen möglichst auch zur Stellung eines Antrags auf Erteilung einer Rundfunkgenehmigung und gegebenenfalls zur Gebührennachzahlung für
die Zeit, in der das Rundfunkgerät ohne Genehmigung benutzt wurde, zu veranlassen. Der Ermittler erhielt für seine Tätigkeit Ende der 1950er Jahre eine Provision von 4 Deutsche Mark (DM) für jeden Antrag auf Erteilung einer Rundfunkgenehmigung und 20 Prozent des Betrages, der sich aus einer Gebührennachzahlung des neu zugeführten Hörers ergab.

Die Gesamterträge stiegen 2019 um etwa 60 Mio. Euro auf 8,0681 Mrd. Euro. Hauptursache war der Meldedatenabgleich aus dem Jahr 2018. Auf diesem Weg wurden etwa 500.000 neue Beitragszahler aufgespürt. Die Zahl der angemeldeten Wohnungen betrug Ende 2019 rund 39,9 Millionen, die der Betriebsstätten stieg um 1,7 Prozent auf 3.956.095. Bis Ende 2019 stieg die Anzahl der Personen, die von der (verfassungswidrigen) Rundfunkbeitragspflicht für Nebenwohnungen zu befreien waren, auf rund 131.000. In etwa gleich blieben mit 174,6 Mio. Euro die Kosten des Beitragsservice selbst, was 2,16 Prozent der Gesamterträge ausmachte. Im Jahr 2014 wurde auch ein Gutachten des wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht, das im Ergebnis eine Reform des Rundfunksystems fordert. So lägen die Kosten für den Rundfunk mit
94 Euro pro Person und Jahr weit über dem internationalen Durchschnitt. Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, seien in der heutigen Zeit „weitgehend verblasst“ und gebe es „angesichts der technischen Entwicklung […] kaum noch Gründe, warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt“. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten künftig nur noch für solche Sendungen zuständig sein, die private Sender nicht von sich aus anbieten würden. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich durch Steuern sowie über eine „moderne Nutzungsgebühr“ finanzieren, die nur noch dann erhoben werde, wenn öffentlich-rechtliche Sender auch tatsächlich genutzt würden.[68][69] 
Dieses Gutachten bezweifelt auch die Rechtfertigung für die große Zahl von Unterhaltungssendungen im Fernsehen, zählt Sportsendungen zu den teuersten Programmbereichen und empfiehlt, 1. öffentlich-rechtlich nur da aufzutreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist,
2. im öffentlichen Rundfunk auf die Werbefinanzierung komplett zu verzichten,
3. sich entweder für eine klare Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder für eine moderne
Nutzungsgebühr zu entscheiden und
4. größere Transparenz durch die Publikation von Kenngrößen zu schaffen. [70]
Im Jahr 2015 erstellte das Institute for Competition Economics der Universität Düsseldorf ein Gutachten, welches das libertäre Freiheitsinstitut Prometheus – das mit einer Kampagne und Petition gegen den „Zwangsbeitrag“ der Rundfunkgebühren mobil machte – in Auftrag gegeben hatte. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass der Rundfunkbeitrag abgeschafft und die öffentlich-rechtlichen Sender weitgehend privatisiert werden sollten. So wurde
laut Gutachten die Notwendigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit verschiedenen Marktversagenstheorien begründet, die heute nicht mehr anwendbar seien. Es gebe mittlerweile „ein äußerst umfangreiches Programmangebot
mit etwa 400 Fernsehsendern in Deutschland, zahlreichen Video-on-Demand-Angeboten und neuen Kommunikationskanälen“. Die Meinungsvielfalt habe „insbesondere durch das Internet ein zuvor nicht dagewesenes Ausmaß erreicht“. [71]
Im US Fernsehen gibt es keine Extra Gebühren. Aber für andere Dinge, wie Ex- Präsident Bush jun. sagte: "mit Geld schafften wir alles." Bounty Hunter heißen die, also Kopfgeldjäger. Von Deutschland importiert? Beispiel Holland 1941: Alle Behörden sind dem Reich untergegliedert und machen gehorsam mit. Seyß-Inquart nennt das "die kämpfende Verwaltung". Verrat und Anschiss werden mit Prämien belohnt.

Sie arbeiten erfolgreich auf dem Verarschungssektor: Werbung, Politik, Gerichte, Rundfunk. Sie müssen natürlich zusammenhalten, sonst funktioniert das Ganze nicht.

Werbeunterbrechung.
Ich bin nicht verantwortlich für Werbeunterbrechung in meinem Blog. Sie wird hinein gestreut nach einer Kalkulation von Leuten, die sich da eingekauft haben. Wenn ich das nicht haben will, soll ich für diese Arbeit, die ich hier mache, bezahlen. 

Faschismus? nicht wegzukriegen. Hat sich in ARD Anstalten bestens gehalten. Taucht auch unter die linke Maske, gibt sich freundlich und gut bürgerlich, lügt wie gedruckt. Da schwingen mit die Rutenbündel vom faschistischen Landesamt: die Daten werden vor dem Löschen noch schnell weitergegeben, und sie können nicht anonym sein, warum lügen sie?
Lesezeit 13 Minuten.

©W.O.T. zipOz 欧-gang, the art whispering.

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