Kritik und Kunst, psychedelic underground music, Ausstellungen und tägliches Miteinander.
#brotlose #Kunst? #Brotberuf
#Brot spielt eine Rolle. Bread rules, #art #object from my #gallery as #Signal on #Canvas #mindmap. #superluminal #orschakowski #unique
Weil die meisten meine Kunst nicht zu schätzen wissen, habe ich den Werken Dinge eingebaut, die allgemein anerkannt sind: Geldscheine, kostbare
Münzen, echtes Gold, also derlei mehr. Das ist nicht erkennbar, weil sekundär. Damien Hirst ist da offensichtlicher: Seine Werke strahlen vor
Diamanten und anderem kostbaren Material. Werden einige meine Werke zerstören oder wegwerfen, so mögen sie sich gern selbst schaden. Das ist ein
typisches Verhalten vieler, und es gehört zu meinem Konzept, diese Klientel darauf hinzuweisen.
Sie können ja pulen. Nicht überall findet sich ihre Erwartung.
Jurys, die Kunstschaffende auswählen dürfen, sind nicht wirklich an Entwicklung der Kunst interessiert. Es wäre wünschenswert zu erkennen,
was sie wirklch schätzen. Das Alibi, ehemalige Stipendien- Leute oder Kunstschaffende selbst mit in die Auswahl zu nehmen, ist sehr oberflächlig.
Liegt es doch auf der Hand, dass solche Menschen wiederum ihre vorteilsuchende Kumpanei präferieren. Das sind Ergebnisse aus Recherchen von
vielen vorangegangenen Studien. Es spiegelt nur das übliche Marktstreben und den einzubildenden Aufstieg einzelner, aber keinen Kontext von
Entwicklungen im gesellschaftlichen Bereich. Allerdings passt eine Verkehrung meiner Worte wieder genau in das zahlreiche Begründungsniveau,
warum und weshalb Personen gewählt werden. Diese Einstellung fand ich überall, wo sich etwas konstituiert, im Hamburger Filmbüro, bei den
freien Theatergruppen, in der Kulturbehörde, sogar in Galerien. Ablehnungen werden ungern begründet, da sie oft so klingen, als seien sie
vom Autismus der jeweiligen Kommission diktiert. Auch Oberhausen hat sich nie geändert, mein Film Warholes wurde als Musikvideo angenommen
und bestätigt, aber der Auswahlkommission gar nicht erst vorgeführt bei den 200 eingereichten Videos von 2023. So geht das auch, Filmchief
erklärte mir, das Video sei vorher noch schnell in in eine andere Kategorie verschoben worden. Meine Frage nach einer Titelliste der 200
angeschauten und geprüften Filme hielt das Festivalbüro in Oberhausen vor mir geheim. Da hätte ich keinen Zugang zu haben, wurde erklärt.
Nach einem Abschluss der Fashion Design School wechselte ich zur HfbK Lerchenfeld. Ich gründete dort zuerst ein Institut für Kommunikation. Vom AK Film der Uni Hamburg lieh ich mir eine 16mm Arriflex Filmkamera und hatte zusätzlich meine Nizo Super 8, zeigte meine Filme im Starclub auf der ersten Underground Filmshow, wo im gleichen Programm Wim Wenders Endlosrolle "same player shoots again" gezeigt wurde, wo ein Typ mit Gewehr immer wieder durch das Bild läuft. Ich gründete darauf an der HfbK
eine der ersten Filmklassen an einer Kunstakademie. Anstatt Zusammenarbeit kamen Schwindler, die sich um finanzielle Einkünfte
im Lehrbereich sorgten: Zuerst der nuschelnde, grummelnde Klaus Wyborny, der an der Uni sein Studium der Thermophysik abbrach und von Kadern
phantasierte. Ich zeigte ihm ein Programm zum Abbau von Militarismus und wir fuhren Orte ab, wo der Militarismus allzu offensichtlich war. Es
nützte nichts, Wyborny redete weiter von Kadern. Er kaderte herum und verkaufte dem öffentlichen Rundfunk einen Film von seiner Freundin, wie sie das Treppenhaus in der Rosenstraße fegt. Damit kann eine Bildfolge als auch Gruppenbildung gemeint sein. Der schweigsame Gerd Meissner
benannte mich als ein Loch, womit er den Stollen definiert haben könnte, aus dem Anregung und Wissen herausgeholt wurde. Schöpfung als
abschöpfende Mentalität würde ich dazu sagen. Dann kam aus dem Arbeitskreis und der neu organisierten Film COOP in der Rosenstrasse noch
Werner Nekes dazu, der langte dann mit meiner neu geschaffenen Filmprofessur an der HfbK richtig zu. Nekes begann, für sich ein Oldtimer Auto
zu kaufen und sammelte Spielsachen, die mit Film zu tun hatten. Ich fuhr nach Köln und unterhielt mich dort mit Walter Maus, lieh mir ein
Buch über die Filmentwicklung in Russland zur Zeit der Revolution. Das wurde Trend und ich konnte ein Lehrprogramm für Werner Nekes schreiben,
mehr war für mich als eingeschriebener Student nicht zu machen. Dafür machte sich Christian Bau bei Nekes zum Assistenten. Sie räumten
die Schrotthalde des NDR ab, kaputte Bandmaschinen, alte Schneidetische, die mehr von meinem Material fraßen, weil die Filmperforation aus den
Rollen sprang, es war mehr Sabotage als Arbeitsgerät. Damit konnte die Behörde viel Geld versenken, das Schlimmste war jedoch eine Kooperation der
Kunstakademie mit dem NDR über die 16mm Filmentwicklung. Für den NDR eine Chance, mein Material nach der Entwicklung zu sichten und zu behalten,
was brauchbar war. Dafür wurde mir dann Blankfilm herausgegeben mit der Erklärung, in deren Labors gäbe es Entwicklungsfehler. Immer mehr
Schwindler bewarben sich um eine Filmprofessur, und ich wurde von Rüdiger Neumann gebeten, ihm ein Lehrprogramm zu schreiben. Das okkupierte
meine kostbare Zeit, aus Dankbarkeit hasste er mich dafür. Schließlich bewarb sich Gerd Roscher, der meinen Proletkult als sein Lehrprogramm
betrachtete und angab, er habe bei Adorno in Frankfurt studiert. Da er sich unserer studentischen Filmkommission nicht vorstellte, konnte
er auch nicht abgelehnt werden wie Theo Gallehr und viele andere. Ich war damals vom ASTA Sozialreferat aus abgeordnet für die Auswahlkommission.
Während in meinem Elternhaus die schlimmsten Kämpfe waren, um mich dort loszuwerden, kümmerte sich mein Vater sogar um einen Rauswurf an der
Akademie, denn ich sollte endlich einen Job suchen. Doch die Direktion der HfbK war anderer Ansicht und die politische Situation erlaubte
keinen Rauswurf. Freiherr von Buttlar machte sich nur Sorgen, fragte nach, wie mir meine Kameras aus der Wohnung von Walter Thielsch gestohlen
werden konnten und schlug vor, den Rotary Club anzusprechen. Harun Farocki grölte auf dem Platz vor meinem Fenster in der Lilienstrasse
meinen Namen, ich möge doch mal runterkommen. Ich war gerade dabei, ein Bild zu malen, hätte zu tun, aber er könne gerne raufkommen. Dazu war
er wohl zu faul.
Ich studierte den halben Tag an der Uni Sprachen, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Archäologie, half, so gut es ging, Obdachlosen und
Flüchtlingen aus Afrika und Chile, bewarb mich für ein Auslandsstipendium beim DAAD in Rumänien und machte dann einen 16mm Film am
Theaterinstitut in Bukarest. Von der Journaille in Oberhausen wurde sich beschwert über meine schnelle Schnittfolge, die damals noch nicht so
recht verstanden wurde. Ich setzte dagegen mein anderes Konzept ultralanger, stiller Einstellungen, was Eberhard Fechner zu langweilig fand. Da
ich dies noch auf meinem ungeschnittenen Negativmaterial habe, kann es bei Bedarf rekonstruiert werden. Der Ton ist auf Band mit Pilotton und
teilweise auf 16mm Cordband.
Meine Filme über Helga Götze wurden in Oberhausen abgelehnt und das Jahr darauf mit dem Argument zurückgewiesen, ich hätte das doch schon im
vergangenen Jahr versucht. So argumentierte auch das Hamburger Filmbüro, es lehnte meine Projekte ab und ich durfte sie nicht wieder neu
einreichen. Das Kunsthaus machte es dann noch schwieriger, hielt drei Auswahlinstanzen ab, bis sich für und gegen die Förderung entschieden wurde. Ich lud
Eberhard Fechner zu einem Gespräch ein, filmte das auf 16mm und er zählte seine Projekte auf, wie den Törless Film. Mein Wohnzimmerfenster liegt
auf Straßenebene, ab und an kamen Passanten vorbei, das war für mich genug Abwechslung. Dieses Konzept wendete ich öfter an. Es kehrt das
Filmdogma von Werner Nekes ins Gegenteil, der Stunden damit verbrachte, einen Hauseingang von draußen zu filmen. Nekes nannte das Gurtrug,
vielleicht ein Zwischenwort von Betrug und die Kamera am Gurt tragen.
Eberhard Fechner sass mit mir am Schneidetisch und riet mir, meinen Film zu Zerstückeln,
da gewöhnliche Zuschauer zu ungeduldig für längere, immer gleiche Einstellungen seien. Auch Fechner bekam keine Professur.
Ich natürlich schon gar nicht, es sei zu früh, ich zu jung, der Klotz Wyborny nannte mich "einfach gestrickt", aber das gehört ja zu seinen
dummen Redensarten. Mit Bazon Brock konnte ich mich wunderbar streiten, dieser Klugscheisser wollte mir "Schläge auf den Kopf" verordnen, auf
der HfbK Treppe zur Mensa, ich ordnete das als eine Hasspredigt ein, weil er noch sauer war, dass ich nicht in seinem Porsche mit nach Frankfurt
fuhr. Hans Joachim Lenger war wie ich gegen die GEZ, bei ihm wollte ich gerne meine Doktorarbeit schreiben. Der köterigen HfbK ist leider nicht
bewusst, was für ein Verlust sein Ableben für die Kunstphilosophie bedeutet. Damals erklärte mir H.J. Lenger, ich hätte doch gerade erst meinen
MA an der Uni fertig, außerdem einen so guten HfbK Abschluss, also warum nur alles so schnell haben wollen. Ich dachte, das wenigstens könnte
weiter helfen, sicher auch eine Selbsttäuschung. makingoffgallery@gmail.com Leinwandbild: BROT.
It's all 🎨. ©W.O.T. 欧-gang, zipOz. the art whispering, MKO GALLERY MA KING OFF
Sie können mein Bild ausstellen, aber ich kann es nicht zurück nehmen. Mir fehlen Flächen.